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Zeitschrift für die christliche Familie

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Entfremdung - ein großes Übel

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Wenn man sich den Begriff „Entfremdung“ im Duden anschaut, so findet man die Bedeutung
  • Bewirken, dass eine bestehende enge Beziehung aufgelöst wird, fremd machen
  • nicht dem eigentlichen Zweck entsprechend verwenden
  • sich innerlich von jemandem oder etwas entfernen
Ich möchte mit der Hilfe des Herrn in diesem Beitrag ein wenig dem Gedanken nachgehen, warum es in unserer Zeit und auch unter Gläubigen vielfach so ausgeprägt zu Entfremdungen kommt. Wenn wir genauer hinschauen, fin­den wir heute dieses Übel in vielen Facetten, sowohl in den Familien, zwischen Eheleuten, zwischen Eltern und Kindern, als auch zwi­schen Glau­bensgeschwistern. Dabei stellen wir fest, dass wir uns vielfach an einen Zustand der Entfremdung gewöhnt haben. Oft bleibt dieser Zustand wie ‚einge­froren‘ über Jahre und Jahrzehnte unverändert. Vieles erstarrt vor Käl­te und wir wundern uns über Träg­heit und Fruchtleere. Unser Herr hat zu den Emmaus-Jüngern einmal von ihren ‚trägen Herzen‘ gesprochen. Diese Trägheit wurde durch eine gewisse Ent­fremdung hervorgerufen, die zwi­schen ihnen und ihrem Herrn ent­standen war. Was tut der Herr? Er baut die Brücke wieder auf, indem Er sich selbst groß vor die Herzen seiner Jünger stellt und aus den kalten und trägen Herzen wieder brennende Herzen macht. Möchte es dem Herrn doch gelin­gen, auch in deinem und meinem Herzen alles aufzudecken, was zu einem derartig unglücklichen Zu­stand führen kann. Jede Art von Entfremdung zwi­schen Geschwistern geht letzten Endes auch mit einer Entfremdung zwischen uns und unserem Herrn einher. Und das macht das ganze Thema so brisant und wichtig.

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Aktuelle Artikel

Josaphat und das Problem der falschen Verbindungen (Teil 2)

Wir haben im letzten Heft über den guten Anfang Josaphats nachgedacht und dabei den Segen Gottes gesehen, den er erfahren hat. Doch wir haben auch gesehen, dass er im Bereich der Familie eine falsche Verbindung einging und welche schrecklichen Folgen das hatte. Josaphat ist wieder zurechtgekommen, nachdem Gott ihn durch den Propheten Jehu ernstlich zurechtgewiesen hatte (s. 2. Chr 19,2), doch sein Sohn Joram wurde ein böser König. Leider hat auch Josaphat selbst noch zweimal seinen schwerwiegenden Fehler wiederholt, falsche Verbindungen einzugehen. Darüber denken wir in diesem Artikel nach.

Die Tränen werden abgewischt

So, wie der Herr die Schmerzen der Seinen kennt (s. 2. Mo 3,8), so weiß Er auch um ihre Tränen und legt sie in seinen Schlauch (s. Ps 56,9). Das ermutigt uns in der Gegenwart und gibt uns großen Trost! Doch einmal werden alle Tränen abgewischt. Das ist die großartige Erwartung, die wir haben dürfen und diese Erwartung spornt uns an, den Weg in der Gegenwart mit Ausharren zu gehen. Zwei Stellen aus dem Buch der Offenbarung, in denen es um abgewischte Tränen geht, wollen wir uns kurz ansehen. In der ersten Stelle (Kap. 7) wird eine Szene auf dieser Erde in der Zeit des Tausendjährigen Reiches beschrieben. In der zweiten Stelle (Kap. 21) geht es um den ewigen Zustand und die Menschen auf der neuen Erde.

Sorgensteine – wer wälzt sie weg?

„Und sie [die Frauen] sprachen zueinander: Wer wird uns den Stein von dem Eingang der Gruft wegwälzen? Und als sie aufblickten, sehen sie, dass der Stein weggewälzt ist – er war nämlich sehr groß“ (Mk 16,3.4). Sorgensteine – wer kennt sie nicht? Große und kleine liegen immer wieder auf unserem Glaubensweg. Oft scheinen sie uns unüberwindlich. Dann seufzen wir und fragen: Wer wird uns den Stein wegwälzen? Wir betrachten den Stein von allen Seiten und – bei aller Beschäftigung mit dem, was uns Not macht, werden wir immer verzweifelter: Wir sehen einfach keinen Ausweg.

Der die Trauernden tröstet

Als Lazarus von Bethanien krank geworden war, taten seine Schwestern Maria und Martha das einzig Richtige. Anstatt Hilfe bei Menschen zu suchen, sandten sie zu Jesus und ließen Ihm sagen: „Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist krank“ (V. 3). Dabei stützten sie sich nicht auf die Liebe des Lazarus zum Herrn, sondern auf die Liebe des Herrn zu Lazarus. Sie vertrauten der Liebe des Herrn und überließen alles Weitere Ihm. Was der Herr Jesus dann im weiteren Verlauf tat, ist tröstlich und lehrreich zugleich.

Eine tüchtige Frau – wertvoller als Korallen (Teil 5)

Dies ist der letzte Teil unserer kleinen Reihe über die tüchtige Frau in Sprüche 31. Es geht um die letzten Aussagen des Textes und um die Schlussfolgerung, die wir – Frauen und Männer – daraus ziehen wollen.

Persönliche Worte (Saat & Ernte)

Interessiert beobachtet ein Kind seine Mutter dabei, wie sie im Frühjahr Saatkartoffeln in die Erde legt. „Mama, wieso vergräbst du denn die Kartoffeln in der Erde, wenn du sie im Herbst doch wieder ausgräbst?“, möchte es wissen. Es ist noch klein und weiß noch nichts von Saat und Ernte.
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