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Zeitschrift für die christliche Familie

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Der Bräutigam holt seine Braut nach Hause

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Was wird das für ein Augenblick sein! Das erste Zusammentreffen mit unse­rem Herrn bei der Entrückung wird ja noch im Bereich dieser Schöpfung sein, in der Luft. Lange hat unser Herr auf diesen Moment gewartet, viel sehnli­cher noch als wir, die Glaubenden die­ser Gnadenzeit, die wir seine Ver­sammlung, seine Braut, bilden. Aber dann holt Er seine Braut nach Hause. Die Bibel sagt uns nichts weiter über dieses erste Zusammentreffen zwi­schen Braut und Bräutigam und wir wollen hier auch nicht spekulieren. Wir wissen aber, dass es vor dem sichtba­ren Erscheinen des Herrn Jesus in Macht und Herrlichkeit im Himmel eine Hoch­zeit geben wird, die Hochzeit des Lammes.

Lasst uns fröhlich sein und frohlocken

"Lasst uns fröhlich sein und frohlocken und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereitet. Und es wurde ihr gegeben, dass sie sich kleide in feine Leinwand, glänzend und rein."
(Offenbarung 19,7-9)
Diese himmlische Hochzeit weist viele Parallelen zu einer irdischen Hochzeit auf: Da ist von großer Freude die Rede, von einem Hoch­zeitsmahl, von schöner Kleidung, von geladenen Gästen und natür­lich von Braut und Bräutigam. Aber einen gravierenden Unter­schied gibt es doch: Nicht die Braut ist hier der Mittelpunkt, sondern der Bräutigam. Es ist seine Hoch­zeit, die Hochzeit des Lammes. Da denken wir daran, dass Er, das Lamm Gottes, in den Tod gegangen ist, um sich seine Braut zu erwer­ben! Wir lesen in Epheser 5,25: „Wie auch der Christus die Versamm­lung geliebt und sich selbst für sie hin­gegeben hat.“ Was für eine Freude nun für Ihn. Endlich kann Er sie „sich selbst ver­herrlicht darstellen, ohne Flecken oder Runzel oder etwas derglei­chen“. Heilig und untadelig, so steht sie nun in alle Ewigkeit vor Ihm (s. Eph 5,27). Die Braut, die dann seine Frau ge­nannt wird, ist nun endlich für im­mer mit Ihm vereinigt. In vollkom­mener und ungetrübter Gemein­schaft, wovon das Hochzeits­mahl in Vers 9 ein Bild ist, wird sie ewig zur Freude des Bräutigams sein. Ihr Kleid, das ihr gegeben wurde, besteht aus feiner Leinwand und ist glänzend und rein. Es zeugt da­von, was sie auf der Erde, in der Zeit der Abwesenheit des Bräuti­gams, durch seine Gnade schon für Ihn sein durfte. Jetzt glänzt es und hat eine gewisse Ausstrahlung, die auf Ihn, den Bräutigam, zurückfällt. Ewig wird die Braut zu seiner Ehre und Verherrlichung sein. Nichts weiter wird dann hier über diesen Hochzeitstag gesagt. Der Moment gehört ganz allein dem Bräutigam und seiner Braut. Es ist wie bei Isaak und Rebekka: Er „führte sie in das Zelt seiner Mutter Sara, und er nahm Rebekka, und sie wurde seine Frau, und er hatte sie lieb“ (1. Mo 24,67).

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