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Zeitschrift für die christliche Familie

Dies ist ein Test

Eltern – Lastenträger für ihre Kinder

© Paul Bradbury/KOTO, stock.adobe.com
„Einer trage des anderen Lasten, und so erfüllt das Gesetz des Christus“ (Gal 6,2). Bei diesem Bibelvers denken wir schnell an Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft. Das sind auf jeden Fall christliche Tugenden, aber geht es hier wirklich (nur) darum? Wir wollen uns etwas genauer mit dieser Aufforderung beschäftigen und uns ganz speziell fragen, wie wir sie als Eltern bei unseren Kindern (besonders auch bei Jugendlichen und Herangewachsenen) umsetzen können. Paulus, der Schreiber des Briefes, ist in Sorge um die Galater. Sie hatten Irrlehrern geglaubt und eini­ge meinten, man müsse die Verord­nungen des Alten Testaments erfül­len (besonders die Beschneidung), um vor Gott gerechtfertigt werden zu können. Dadurch hatten sie aus dem Blick verloren, dass allein die Gnade und der Glaube an das Werk von Golgatha errettet. In Kapitel 5 schreibt Paulus über das Wirken der alten Natur, die wir nach unserer Bekehrung immer noch in uns haben. Sie bringt nur böse Werke hervor (s. V. 19-21). Anders jedoch das neue Leben in der Kraft des in uns woh­nenden Heiligen Geistes: Wenn Er in uns wirken kann, entsteht (gute) Frucht (s. V. 22.23). Der erste Vers von Kapitel 6 zeigt, dass Gläubige noch sündigen können. Sie stolpern und fallen hin (d. h., sie „werden von einem Fehltritt übereilt“), was aber nicht der Normalzustand ist , sondern eine Ausnahme. Dann sollen geistlich reife Gläubige sie zurechtbringen. Der zweite Vers fordert uns zu einem weiteren Dienst untereinander auf: „Einer trage des anderen Lasten.“

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Aktuelle Artikel

Wie kann man den Willen Gottes erkennen?

Brisant und akut wird diese Frage immer dann, wenn eine große Entscheidung ansteht, sei es der Wohnort, der Beruf oder der Partner. Oft scheint es leider so zu sein, dass man die alltäglichen Dinge immer selbst entscheidet, während in den großen Fragen Gott etwas zeigen muss. Wer aber in den kleinen Dingen des Alltags nicht geübt ist, Gottes Willen zu erkennen, der wird es dann bei der Partnerwahl sicher schwer haben. Vielmehr sollte das Leben eines Christen ständig vom Herrn geleitet sein: „Denn so viele durch den Geist Got­tes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes“ (Röm 8,14). Es ist also eine Normalität im Leben eines Christen – ein Kennzeichen seiner Gottessohnschaft –, vom Geist geleitet zu werden. Nicht nur dann, wenn es auf etwas Wichtiges ankommt, sondern in jeder Phase des Lebens. Keine Mystik oder besonders geistliche Erlebnisse, sondern eine nüchterne Realität im Alltag. Kein „Modus“ mit An-/Ausschalter, sondern eine Natürlichkeit des neuen Lebens. Das bedeutet nicht, dass man vor jedem Einkauf beim Bäcker oder vor dem morgendlichen Gang an den Kleiderschrank lange beten muss, damit der Herr einem jetzt bitte seinen Willen kundtut.
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Wenn die Tage schwer werden – seine Gnade genügt

Der bekannte Ausspruch: „Jeder will alt werden, aber niemand will alt sein“, zeigt, dass viele Menschen ein negatives Bild vom Alter haben. Sie verknüpfen diese Phase vor allem mit Krankheit, Vergesslichkeit und Schmerzen. Für den Glaubenden sollte das Alter auch eine Zeit reifer Erfahrung, innerer Gelassenheit und gewachsener Lebensweisheit sein.
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Anbeter gesucht

Anbetung ist die höchste Form von Gottesdienst – das Wertvollste von allem, was wir vor Gott ausdrücken können. Wenn es um Anbetung geht, sind wir als Priester im Heiligtum tätig, also in der direkten Gegenwart Gottes, um dort mit Ihm Gemeinschaft zu haben. Der Vater sucht solche als seine Anbeter, wahrhaftige Anbeter, die Ihn in Geist und Wahrheit anbeten (s. Joh 4,23). Sind wir solche, die sich hierzu finden lassen?
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Abraham & Lot bekommen Besuch (Teil 2)

In 1. Mose 18 und 19 finden wir zwei Gläubige, zwei Besuche und zwei total verschiedene Resultate. Die Besuche zeigen für uns heute, wie unterschiedlich wir als Gläubige in der Welt leben können. Vierzehn Fragen geben uns wichtige Impulse für unser Leben.
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Zwei „aber“ im Leben Josephs

Im Leben Josephs in Ägypten gibt es zu Beginn (s. 1. Mo 39,1-18) und am Ende (s. 1. Mo 50,15-21) zwei wichtige Aussagen, die charakteristisch sind für seine Treue zu Gott und sein Vertrauen auf Ihn. Kaum ist Joseph von seinen Brüdern an die Midianiter verkauft, wird er als Sklave in Ägypten an den wohlhabenden Hofbeamten des Pharaos, Potiphar, weiterverkauft. Dort gelingt ihm alles, weil der Herr mit ihm ist, so dass Potiphar Joseph über sein gan­zes Haus bestellt. Somit ist Joseph schon als junger Mann der oberste Die­ner im Haus dieses bedeutenden Ägypters.
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Fragen des Herrn Jesus (Teil 3)

Auf seinem Weg über diese Erde bediente sich der Herr Jesus in Gesprächen häufig einer Frage – und verfolgte damit verschiedene Absichten. Wenn der Herr Jesus Fragen stellte, geschah das nie, weil Er etwas nicht wusste. Die Gedanken jedes Menschen sind „bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben“ (Heb 4,13). Er hatte es nicht nötig, Fragen zu stellen – umso bemerkenswerter ist es, dass Er es dennoch tat. Diese Tatsache macht es wertvoll, einmal darüber nachzudenken, welche Absichten jeweils hinter seinen Fragen standen – und welche Belehrungen wir daraus ziehen können.
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