BleibtInMir

...denn außer mir könnt ihr nichts tun

Zeitschrift für die christliche Familie

Dies ist ein Test

Persönliche Worte (Hinschauend auf Jesus)

Liebe Leser,
alles in der Welt eilt mit zunehmender Geschwindigkeit und Unruhe dem baldigen Kommen des Herrn entgegen. Zunehmend wird deutlich, dass in der Welt nur Macht und Einfluss zählen. Nicht nur der schwelende Nahost-Konflikt oder der immer noch andauernde Ukraine-Krieg, sondern auch ganz aktuelle Dinge wie die Grönland-Debatte verdeutlichen dies. Hat nicht Gott erst vor wenigen Jahren durch die Corona-Pandemie deutlich gemacht, wie macht- und ratlos der Mensch ist, selbst wenn es sich um mikroskopisch kleine Dinge wie dieses Virus handelt? Und wie schnell vergessen wir als Glaubende seine Hilfe in notvollen Zeiten, auch wenn diese noch gar nicht so lange her sind.
In dieser gedrängten und unbeständigen Zeit ist es daher umso wichtiger, den Blick auf die einzige Person zu richten, die „alle Dinge durch das Wort seiner Macht trägt“ (s. Heb 1,3) – unseren Herrn Jesus. Diese Blickrichtung ist der Schwerpunkt der vorliegenden Ausgabe von „Bleibt in mir“. Ausgehend von Abraham, der schon damals in weltlicher Umgebung lebte und dennoch in gesegneter Gemeinschaft mit Gott war, lenken die Artikel in unterschiedlicher Weise den Blick auf Christus.
Mögen wir solche sein, die inmitten der Welt mit Christus erfüllt sind. So wie jener Mann, der in einer großen Bahnhofshalle mitten in der regen Betriebsamkeit der Menschen auf seinen Freund wartete. Die Hektik und den andauernden Lärm schien er nicht wahrzunehmen. Die Menschen strömten an ihm vorbei, hastig den Ausgang oder den nächsten Bahnsteig aufsuchend. Doch er stand geduldig da und wartete. Sein Gesicht war dabei leicht nach oben gewandt, die Augenlider geschlossen. Eine tiefe innere Ruhe strahlte der Blinde so in sein geschäftiges Umfeld aus. Diese Szene beeindruckte seinen Freund sehr, als er am vereinbarten Treffpunkt angekommen war.
Blind für die Welt, aber erwartungsvoll hinschauend auf Jesus (s. Heb 12,2) – unter diesem Eindruck möge das vorliegende Heft zur gesegneten Lektüre dienen und zur Verherrlichung Gottes in unserem Leben beitragen!

Matthias Wölfinger

Aktuelle Artikel

New-Adult-Romane

Er fesselt Millionen junger Leser (vor allem Leserinnen) und prägt die Gedankenwelt einer neuen Generation: Es geht um den literarischen Trend sogenannter „New-Adult-Romane“ (Romane für junge Erwachsene) oder Verfilmungen, die in Deutschland seit knapp 10 Jahren auf dem Markt sind und sich mehr und mehr Bahn brechen.
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Gewohnheiten des Herrn Jesus

Der Duden beschreibt „Gewohnheit“ als eine durch häufige und stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung, Haltung und Eigenheit. Jeder Mensch eignet sich im Lauf seines Lebens gewisse ­Gewohnheiten an. Auch der Herr Jesus hatte in seinem Leben als Mensch Gewohnheiten. Im Gegensatz zu uns waren es bei Ihm allerdings nur gute Gewohnheiten. An drei Stellen im Lukasevangelium lesen wir davon, dass der Herr bzw. seine Eltern etwas aus Gewohnheit taten.
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Abraham & Lot bekommen Besuch (Teil 1)

In 1. Mose 18 und 19 finden wir zwei Gläubige, zwei Besuche und zwei total verschiedene Resultate. Es ist interessant, dass beide Kapitel eine ähnliche Struktur haben. In den ersten Versen des jeweiligen Kapitels wird der Besuch bei Abraham und bei Lot beschrieben. Anschließend gibt es jeweils eine Botschaft. Danach geht es um das Zeugnis über sie, das unterschiedlicher nicht ausfallen kann. Darüber hinaus gibt es dann noch eine vertraute Mitteilung des Herrn an Abraham und eine persönliche Botschaft an Lot. Auch das Ende der beiden ist äußerst unterschiedlich.
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Fragen des Herrn Jesus (Teil 2)

Auf seinem Weg über diese Erde bediente sich der Herr Jesus in Gesprächen häufig einer Frage – und verfolgte damit verschiedene Absichten. Wenn der Herr Jesus Fragen stellte, geschah das nie, weil Er etwas nicht wusste. Die Gedanken jedes Menschen sind „bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben“ (Heb 4,13). Er hatte es nicht nötig, Fragen zu stellen – umso bemerkenswerter ist es, dass Er es dennoch tat. Diese Tatsache macht es wertvoll, einmal darüber nachzudenken, welche Absichten jeweils hinter seinen Fragen standen – und welche Belehrungen wir daraus ziehen können.
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Abraham: (K)ein “Mann von Welt “

Abraham lebte vor über 4 000 Jahren. Er war sehr reich (s. 1. Mo 13,2), in gewissem Sinn mit den Mächtigsten der damaligen Welt vernetzt (s. 1. Mo 12,14-20; 1. Mo 20), militärisch erfolgreich (s. 1. Mo 14,13-24) und offensichtlich ein entschlossener Geschäftsmann (s. 1. Mo 21,22-32). Aus menschlicher Sicht würden wir ihn als „Mann von Welt“ einordnen, als jemand, der weiß, wie Erfolg funktioniert.
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(Un-)Erfüllte Kinderwünsche

„Seid fruchtbar und mehrt euch“, gab Gott Adam und Eva mit auf den Weg, als Er ihnen die Ehe schenkte (s. 1. Mo 1,28). Wie hoch die daraus erwachsende Erwartungshaltung, Kinder zu bekommen, gerade für christliche Ehepaare sein kann, wurde einem Christen deutlich, als seine Tochter heiratete und er erfuhr, dass seine ungläubigen Arbeitskollegen hinter seinem Rücken eine Wette abgeschlossen hatten, wie lange es wohl dauern würde, bis er Großvater sei. Für sie war klar, dass Christen nach der Hochzeit Kinder bekommen. Bis heute ist es jedoch nicht automatisch so, dass ein Ehepaar Kinder bekommt. Es war und ist so, dass jedes Kind ein Geschenk Gottes ist.
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