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Zeitschrift für die christliche Familie

Dies ist ein Test

Von Kind auf die heiligen Schriften kennen (2. Timotheus 3,15)

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Der Einfluss des modernen Grundsatzes einer in jeder Hinsicht „gewaltfreien“ Kindererziehung ist auch in christlichen Familien nicht zu verkennen. Nach dieser modernen, gottlosen Erziehungstheorie soll alles ohne jeden Zwang geschehen. Die Kinder sollen in allem selbst entscheiden. Für die geistliche Entwicklung der Kleinen und Heranwachsenden kann dies gefährliche Folgen haben. Das Wort Gottes belehrt uns nicht, die Kinder möglichst in allem ihren eigenen Willen tun zu lassen, sondern sie „in der Zucht und Ermahnung des Herrn“ aufzuziehen (Eph 6,4). Das sind ernste Worte. Doch unser Gott ist ein Gott der Gnade. Er will nicht nur, dass die Eltern errettet werden, sondern auch ihre „Häuser“, das heißt die ganzen Familien (Apg 16,31.34). Er wird nicht aufhören, den Eltern – auch wenn es vielleicht nur ein Elternteil ist – bei ihren Erziehungsaufgaben beizustehen. Ein Beispiel dieser Gnade Gottes ist die Familie des Timotheus.

Fehler

Timotheus, der junge Gehilfe und Mitstreiter des Apostels Paulus, ent­stammte einer „Mischehe“. Er hat­te eine jüdische Mutter, aber einen griechischen Vater. Wohl deshalb war er als Kind nicht beschnitten wor­den (s. Apg 16,1-3). Wichtige Dinge in dieser Familie waren also nicht in Übereinstimmung mit dem Ge­setz Gottes (s. 5. Mo 7,3.4; 3. Mo 12,3). Hier lagen Mängel vor, die auch für gläubige Christen sehr nachteilige Folgen haben. Wie Gott sein irdi­sches Volk warnte, sich mit heid­nischen Ehepartnern zu verbinden, so warnt Gottes Wort uns auch heute eindringlich davor, ein „un­gleiches Joch mit Ungläubigen“ (2. Kor 6,14) aufzunehmen. Ange­wendet auf die Ehe bedeutet das, jemanden zu heiraten, der ungläu­big ist. Die Folgen sind meistens die gleichen wie in der Familie, aus der Timotheus stammte, und die Gefahr besteht, dass die Kinder dann ohne richtige christliche Er­ziehung aufwachsen. Allzu oft wird in einer solchen Ehe das Wort Got­tes auch weiterhin nicht beachtet. Doch auch wenn auf einem sol­chen Weg ein oder mehrere Schrit­te gemacht worden sind, ist es nie zu spät umzukehren!

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