BleibtInMir

...denn außer mir könnt ihr nichts tun

Zeitschrift für die christliche Familie

Dies ist ein Test

Warten

Ich warte auf den Herrn, meine Seele wartet; und auf sein Wort harre ich. Meine Seele harrt auf den Herrn, mehr als die Wächter auf den Morgen, die Wächter auf den Morgen.
Psalm 130,5.6

Wie oft im Leben müssen wir warten! Als Kinder warten wir darauf, dass wir groß werden, später warten wir auf einen Ausbildungsplatz, warten auf bessere Tage, war­ten auf Heilung, warten in der Schlange vor der Kasse, warten beim Zahnarzt oder warten einfach vor der Ampel, bis sie von Rot auf Grün umschaltet. Eine Studie in den USA soll ergeben haben, dass der Amerikaner sich im Durchschnitt fünf Jahre seines Lebens in Warteschlangen gedulden muss! Wenn ich Christ bin, kommt noch ein wichtigeres Warten hinzu: das Warten auf den Willen Gottes und auf seine Anweisungen.
Da Warten unvermeidlich ist, ergibt sich die Frage: Wie soll ich warten? Wenn ich ein guter Zeuge des Herrn Jesus sein will, sollte ich dann nicht geduldig warten, ohne mich zu beklagen? Und ohne Untätigkeit, denn wir können immer mit etwas Gutem beschäftigt sein. Eine positive Haltung beugt der Neigung vor, nervös, gereizt oder ängstlich zu werden. Ich kann die Wartezeit auf gute Weise nutzen: Ich kann über einen Bibelvers nachdenken, der mir gerade einfällt, oder einige Zeilen im kleinen Neuen Testament oder meiner „Pocketbibel“ le­sen, die ich immer bei mir habe. Und noch eine positive Erfahrung kann ich machen: Ich kann beten und Gott loben für alles, was Er mir gibt, wie etwa sein wunderbares Heil in Jesus Christus. Ich kann auch alle meine Anliegen oder auch die Nöte meiner Freunde und Nachbarn vor Ihn bringen und für das Heil derer beten, die Ihn noch nicht als ihren Heiland kennen.
Nutzen wir die Momente des Wartens, indem wir „die gelegene Zeit auskaufen, denn die Tage sind böse“ (Eph 5,16). Heute ist der Tag, an dem ich dem Herrn und zu seiner Ehre leben kann!

aus Hilfe und Nahrung, Jahrgang 2004


Habakuk ist ein gutes Beispiel für die richtige Haltung beim Warten. Er hatte Gott seine Fragen vorgestellt, um dann auf die Warte zu treten und seine Antwort zu erwarten.

Auf meine Warte will ich treten und auf den Turm mich stellen und will spähen, um zu sehen, was er mit mir reden wird und was ich erwidern soll auf meine Klage.
Hab 2,1

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Der Duden beschreibt „Gewohnheit“ als eine durch häufige und stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung, Haltung und Eigenheit. Jeder Mensch eignet sich im Lauf seines Lebens gewisse ­Gewohnheiten an. Auch der Herr Jesus hatte in seinem Leben als Mensch Gewohnheiten. Im Gegensatz zu uns waren es bei Ihm allerdings nur gute Gewohnheiten. An drei Stellen im Lukasevangelium lesen wir davon, dass der Herr bzw. seine Eltern etwas aus Gewohnheit taten.
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Abraham & Lot bekommen Besuch (Teil 1)

In 1. Mose 18 und 19 finden wir zwei Gläubige, zwei Besuche und zwei total verschiedene Resultate. Es ist interessant, dass beide Kapitel eine ähnliche Struktur haben. In den ersten Versen des jeweiligen Kapitels wird der Besuch bei Abraham und bei Lot beschrieben. Anschließend gibt es jeweils eine Botschaft. Danach geht es um das Zeugnis über sie, das unterschiedlicher nicht ausfallen kann. Darüber hinaus gibt es dann noch eine vertraute Mitteilung des Herrn an Abraham und eine persönliche Botschaft an Lot. Auch das Ende der beiden ist äußerst unterschiedlich.
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Fragen des Herrn Jesus (Teil 2)

Auf seinem Weg über diese Erde bediente sich der Herr Jesus in Gesprächen häufig einer Frage – und verfolgte damit verschiedene Absichten. Wenn der Herr Jesus Fragen stellte, geschah das nie, weil Er etwas nicht wusste. Die Gedanken jedes Menschen sind „bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben“ (Heb 4,13). Er hatte es nicht nötig, Fragen zu stellen – umso bemerkenswerter ist es, dass Er es dennoch tat. Diese Tatsache macht es wertvoll, einmal darüber nachzudenken, welche Absichten jeweils hinter seinen Fragen standen – und welche Belehrungen wir daraus ziehen können.
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Abraham: (K)ein “Mann von Welt “

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(Un-)Erfüllte Kinderwünsche

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