BleibtInMir

...denn außer mir könnt ihr nichts tun

Zeitschrift für die christliche Familie

Dies ist ein Test

Glaube – praktiziert in der Familie

© ipopba, stock.adobe.com
Familie, ein Ort des Segens – unter dieser Überschrift konnte auch in diesem Jahr wieder eine Konferenz im Begegnungszentrum am Erikasee in Laubusch stattfinden. Der erste Tag war ausgefüllt durch drei Vorträge mit ergänzenden Beiträgen zu den Themen Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Kerninhalte dieser Vorträge sind in den folgenden Artikeln zusammengefasst. Am zweiten Tag wurde das dreizehnte Kapitel des ersten Korintherbriefes betrachtet. Ein Artikel dazu ist für das nächste Heft vorgesehen. Während dieser Zeit gab es viele Impulse aus Gottes Wort und aus dem Austausch miteinander. Einige davon sollen auch den Lesern von „Bleibt in mir“ zugänglich gemacht werden. Vielleicht ist es ja für einige Leser ein Ansporn, diese Konferenz künftig auch zu besuchen. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite www.laubusch-am-erikasee.de. Unter der Rubrik „Veranstaltungen“ findet man unter „Bibelkonferenz – Sommer“ sowohl nähere Informationen zur Konferenz als auch weitere Unterlagen zu den drei Vorträgen vom ersten Konferenztag.

Gelebter Glaube und geschätztes Glaubensgut

Der erste der drei Begriffe aus dem letzten Vers in 1. Korinther 13 ist der Begriff „Glaube“. Der eigentliche Be­griff meint, eine Person oder eine Sache für wahr halten. Das führt uns direkt zum Kern dessen, was unser Christenleben ausmacht. Wir sind völ­lig überzeugt von dem, was Gott sagt, obwohl wir es nicht sehen. Wir hal­ten es für wahr, weil Gott absolut ver­trauenswürdig ist! Wir halten für wahr, was Er über uns als natürliche Menschen sagt und erkennen uns als verlorene Sünder. Wir halten das für wahr, was Er über die Rettung in dem Herrn Jesus sagt. Wir glauben an den Herrn Jesus, der für unsere Sünden starb. Das ist der rettende Glaube! Aber wir halten auch alles, was Gott uns darüber hin­aus in seinem Wort mitgeteilt hat, für wahr. Denn der, der es uns gesagt hat, ist unseres Vertrauens absolut wert und würdig. So stützen wir uns im Glauben auf seine Verheißungen, wir sind aber auch gehorsam seinem Wort gegenüber. Im Glaubensgehor­sam nehmen wir sein Wort an und befolgen es (s. Röm 1,5; 16,26).

Glaube, der rettet

Der persönliche Glaube eines Men­schen ist die Grundlage für seine Beziehung zu Gott. Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu nahen (s. Heb 11,6) und durch Glauben werden wir gerechtfertigt, nicht aus Werken (s. Gal 2,16). Das entspricht auch der Antwort von Paulus auf die Frage des Gefängnis­aufsehers in Philippi. Dieser Mann hatte erkannt, dass er verloren war. Er wusste genau, dass er Hilfe brauchte. Und er fragt, was er tun muss, um errettet zu werden. Die Antwort von Paulus ist so einfach und so klar: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst erret­tet wer­den“ (Apg 16,31). Das ist das ein­zige, was ein Mensch „tun“ kann und letztlich ist selbst dieser Glaube ein Geschenk Gottes (s. Eph 2,8). Das nimmt jedoch nichts weg von der Verantwortung, die jeder Mensch hat, dem Aufruf Gottes zur Buße und zum Glauben an den Herrn Jesus zu folgen. Diese ernste Verantwortung müssen wir unseren Kindern unbe­dingt vorstellen und ihnen einerseits die Liebe Gottes und andererseits die schrecklichen Konsequenzen des Un­gehorsams gegenüber dieser Auffor­derung Gottes vorstellen. Dabei spornt uns an, was Paulus in Apo­stelgeschichte 16,31 weiter sagt: „… du und dein Haus.“ Gott will ganze Häuser retten! Das macht schon die Geschichte Noahs deutlich. Und auch in der heutigen Zeit ist es für Gott ein großes Anlie­gen, ganze Häuser zu retten. Dazu ist na­türlich der persönliche Glaube je­des Einzelnen nötig. Im Haus des Gefäng­nisaufsehers in Philippi wurde auf die­sem Weg das ganze Haus ge­rettet!

Sie wollen den ganzen Artikel lesen? Dazu benötigen Sie ein Online-Abo.

Aktuelle Artikel

Krisenzeiten – wer hilft mir?

Krisenzeiten können zugleich Segenszeiten sein. Man lernt Gott auf eine Weise kennen, wie es in Tagen, in denen alles glatt verläuft, kaum möglich ist. In der Not rufen Menschen zum Herrn, wie es der Psalmdichter ausdrückt: „Du, Herr, halte deine Erbarmungen nicht von mir zurück; deine Güte und deine Wahrheit lass beständig mich behüten!“ (Ps 40,12). Sie erfahren, wie Er sich ihnen in seiner Gnade und Barmherzigkeit zuwendet und auf ihr Rufen hört – oft auf eine Weise, die anders ist, als sie es erwartet haben. Er stellt ihre Füße auf einen Felsen und befestigt ihre Schritte (s. Ps 40,3). Daher gilt: „Glückselig der Mann, der den Herrn zu seiner Zuversicht macht“ (Ps 40,5).
Mehr lesen

Transhumanismus im Licht der Bibel

Transhumanismus – auf den ersten Blick mag es sich harmlos und menschlich anhören. Auf den zweiten Blick erkennen wir einen der Pfeile, die der Teufel abschießt, um unseren Glauben an Gott und sein Wort zu erschüttern.
Mehr lesen

Abraham & Lot bekommen Besuch (Teil 3)

In 1. Mose 18 und 19 finden wir zwei Gläubige, zwei Besuche und zwei total verschiedene Resultate. Die Besuche zeigen für uns heute, wie unterschiedlich wir als Gläubige in der Welt leben können. Vierzehn Fragen helfen uns, für unser Leben zu lernen.
Mehr lesen

Wie erkenne ich den Willen Gottes in meinem Leben?

Im alltäglichen Leben sind viele Entscheidungen zu treffen. Oftmals sind es kleinere Dinge, manchmal aber auch wegweisende Überlegungen: Welche Ausbildung soll nach der Schulzeit begonnen werden? Welche Wohnung oder welches Haus ist wirklich für mich gedacht? Oder wie erkenne ich den von Gott vorgesehenen Ehepartner? Bei allen Erwägungen geht es auch immer um die grundlegende Frage: Wie erkenne ich darin den Willen Gottes in meinem Leben? Diese so wichtige Frage war auch Paulus für die Gläubigen damals in Kolossä ein großes Anliegen. Nicht umsonst betete er dafür, dass sie mit der Erkenntnis des Willens Gottes in aller Weisheit und geistlicher Einsicht erfüllt werden sollten (s. Kol 1,9). Dabei ging es ihm sicherlich nicht in erster Linie darum, wo der nächste Urlaub mit dem schönsten Strand wohl am besten zu verbringen wäre. Natürlich dürfen wir darum bitten, dass der Herr uns auch darin lei­tet. Aber es geht hier doch um mehr. Es geht um die grundsätzliche Erkenntnis des Willens Gottes in Bezug auf unseren persönlichen und gemeinsamen Glaubensweg. Dazu sind einige hilfreiche Aspekte zu nennen.
Mehr lesen

Gruppenzwang oder eigene Überzeugung?

Jeder Gläubige möchte grundsätzlich dem Herrn Jesus folgen. „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt“ (Joh 14,21). Das ist eine normale Frucht des göttlichen Lebens in uns. Wir wissen, wie viel unser Heiland für uns getan und wie viel Er uns vergeben hat. Daher tun wir gerne, was Ihm gefällt und Ihn verherrlicht. Doch dies fällt uns nicht immer leicht, wofür es unterschiedliche Gründe geben kann. Einer dieser Gründe ist „die Kraft der Gegenströmung“, die wir zu spüren bekommen, wenn wir anders sind oder handeln als die Mehrheit um uns her. Diese Kraft verspüren besonders unsere Kinder und wir wollen darüber nachdenken, wie wir ihnen helfen und damit unseren Herrn ehren können.
Mehr lesen

Fragen des Herrn Jesus (Teil 4)

Auf seinem Weg über diese Erde bediente sich der Herr Jesus in Gesprächen häufig einer Frage – und verfolgte damit verschiedene Absichten. Wenn der Herr Jesus Fragen stellte, geschah das nie, weil Er etwas nicht wusste. Die Gedanken jedes Menschen sind „bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben“ (Heb 4,13). Er hatte es nicht nötig, Fragen zu stellen – umso bemerkenswerter ist es, dass Er es dennoch tat. Diese Tatsache macht es wertvoll, einmal darüber nachzudenken, welche Absichten jeweils hinter seinen Fragen standen – und welche Belehrungen wir daraus ziehen können.
Mehr lesen
1 2 3 … 90
© 2026 Ernst-Paulus-Verlag
Ernst Paulus Verlag Logo