BleibtInMir

...denn außer mir könnt ihr nichts tun

Zeitschrift für die christliche Familie

Dies ist ein Test

Die richtige Schule für mein Kind

© Sigtrix, stock.adobe.com

Wer in einer Bibelkonkordanz oder einer Bibel-App nach dem Wort „Schule“ sucht, wird es nur in Apostelgeschichte 19,9 finden. Dort geht es aber nicht um eine bestimmte Schule und die dort vermittelten Lerninhalte. Paulus nutzte lediglich die Räumlichkeiten der Schule des Tyrannus, um sich dort mit den Jüngern über die Gedanken Gottes auszutauschen, nachdem er aus der Synagoge hinausgegangen war, weil seine Botschaft dort abgelehnt wurde.

Die Frage vor der Frage

Da in Deutschland Schulpflicht besteht, müssen sich alle Eltern irgendwann entscheiden, an welcher Schule ihr Kind unterrichtet werden soll. Doch welche Schule ist die Richtige?
Da die Bibel nicht ausdrücklich etwas dazu sagt, ist eine auf Gottes Wort gegründete Antwort nicht so ohne Weiteres zu finden. Gottes Wort schweigt aber auch nicht vollständig zu dieser Frage. Die Bibel bietet uns anhand verschiedener Beispiele wert­volle Hinweise und Grundsätze, die bei der Beantwortung helfen.
Zunächst stellt sich jedoch die Frage, worin für Christen eigentlich die Schwierigkeit liegt, für ihre Kinder die richtige Schule zu finden.

Dass unsere Kinder zur Schule gehen müssen, birgt nicht nur Gefahren. Wir dürfen und sollen Gott durchaus auch für die Möglichkeit danken, dass die Kinder in unserem Land lesen, schreiben, rechnen und manches mehr lernen können. Nicht zuletzt wird so die Grundlage geschaffen, schon in jungen Jahren selbst in der Bibel lesen zu können. Das wollen wir bei der Abwägung der verschiedenen Aspekte nicht vergessen.

Eine vielschichte Frage

Die Wahl der richtigen Schule ist aus verschiedenen Gründen schwierig. Zum einen sind die besonderen Wesenszüge und Interessen der Kinder zu berücksichtigen. Den einen fällt das Lernen leicht, für andere ist es eine große Herausforderung. Es gibt kontaktfreudige Kinder und eher in sich gekehrte. Manche lieben Mathematik oder Naturwissenschaften, andere Sprachen oder sonstige Fächer.
Zum anderen sind da die Lerninhalte, die zum Teil aus biblischer Sicht für Christen mehr als nur eine Herausforderung darstellen. Und nicht zuletzt sind auch die Ziele und Unterrichtsmethoden der einzelnen Schulformen zu beachten.

Sie wollen den ganzen Artikel lesen? Dazu benötigen Sie ein Online-Abo.

Aktuelle Artikel

New-Adult-Romane

Er fesselt Millionen junger Leser (vor allem Leserinnen) und prägt die Gedankenwelt einer neuen Generation: Es geht um den literarischen Trend sogenannter „New-Adult-Romane“ (Romane für junge Erwachsene) oder Verfilmungen, die in Deutschland seit knapp 10 Jahren auf dem Markt sind und sich mehr und mehr Bahn brechen.
Mehr lesen

Gewohnheiten des Herrn Jesus

Der Duden beschreibt „Gewohnheit“ als eine durch häufige und stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung, Haltung und Eigenheit. Jeder Mensch eignet sich im Lauf seines Lebens gewisse ­Gewohnheiten an. Auch der Herr Jesus hatte in seinem Leben als Mensch Gewohnheiten. Im Gegensatz zu uns waren es bei Ihm allerdings nur gute Gewohnheiten. An drei Stellen im Lukasevangelium lesen wir davon, dass der Herr bzw. seine Eltern etwas aus Gewohnheit taten.
Mehr lesen

Abraham & Lot bekommen Besuch (Teil 1)

In 1. Mose 18 und 19 finden wir zwei Gläubige, zwei Besuche und zwei total verschiedene Resultate. Es ist interessant, dass beide Kapitel eine ähnliche Struktur haben. In den ersten Versen des jeweiligen Kapitels wird der Besuch bei Abraham und bei Lot beschrieben. Anschließend gibt es jeweils eine Botschaft. Danach geht es um das Zeugnis über sie, das unterschiedlicher nicht ausfallen kann. Darüber hinaus gibt es dann noch eine vertraute Mitteilung des Herrn an Abraham und eine persönliche Botschaft an Lot. Auch das Ende der beiden ist äußerst unterschiedlich.
Mehr lesen

Fragen des Herrn Jesus (Teil 2)

Auf seinem Weg über diese Erde bediente sich der Herr Jesus in Gesprächen häufig einer Frage – und verfolgte damit verschiedene Absichten. Wenn der Herr Jesus Fragen stellte, geschah das nie, weil Er etwas nicht wusste. Die Gedanken jedes Menschen sind „bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben“ (Heb 4,13). Er hatte es nicht nötig, Fragen zu stellen – umso bemerkenswerter ist es, dass Er es dennoch tat. Diese Tatsache macht es wertvoll, einmal darüber nachzudenken, welche Absichten jeweils hinter seinen Fragen standen – und welche Belehrungen wir daraus ziehen können.
Mehr lesen

Abraham: (K)ein “Mann von Welt “

Abraham lebte vor über 4 000 Jahren. Er war sehr reich (s. 1. Mo 13,2), in gewissem Sinn mit den Mächtigsten der damaligen Welt vernetzt (s. 1. Mo 12,14-20; 1. Mo 20), militärisch erfolgreich (s. 1. Mo 14,13-24) und offensichtlich ein entschlossener Geschäftsmann (s. 1. Mo 21,22-32). Aus menschlicher Sicht würden wir ihn als „Mann von Welt“ einordnen, als jemand, der weiß, wie Erfolg funktioniert.
Mehr lesen

(Un-)Erfüllte Kinderwünsche

„Seid fruchtbar und mehrt euch“, gab Gott Adam und Eva mit auf den Weg, als Er ihnen die Ehe schenkte (s. 1. Mo 1,28). Wie hoch die daraus erwachsende Erwartungshaltung, Kinder zu bekommen, gerade für christliche Ehepaare sein kann, wurde einem Christen deutlich, als seine Tochter heiratete und er erfuhr, dass seine ungläubigen Arbeitskollegen hinter seinem Rücken eine Wette abgeschlossen hatten, wie lange es wohl dauern würde, bis er Großvater sei. Für sie war klar, dass Christen nach der Hochzeit Kinder bekommen. Bis heute ist es jedoch nicht automatisch so, dass ein Ehepaar Kinder bekommt. Es war und ist so, dass jedes Kind ein Geschenk Gottes ist.
Mehr lesen
1 2 3 85
© 2026 Ernst-Paulus-Verlag
Ernst Paulus Verlag Logo