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Zeitschrift für die christliche Familie

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Der Mensch – von Gott als Mann & Frau geschaffen

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Das menschliche Leben ist für Gott kostbar und einzigartig. Obwohl Gott nicht nur die Menschen, sondern auch alle anderen Lebewesen geschaffen hat, unterscheidet sich das Leben des Menschen grundlegend vom dem der Tiere. In der Bibel wird dieser Unterschied deutlich betont. Nur uns Menschen hat Gott als eine Einheit von Geist, Seele und Körper geschaffen (s. 1. Thes 5,23). Diese „Dreiheit“ unterscheidet uns von den Tieren. Tiere haben zwar eine Seele, aber sie ist nicht unsterblich. Die Seele der Menschen doch. Mit dem Tod endet unser Dasein nicht. Darüber hinaus haben nur Menschen einen „Geist“. Wir sind fähig zu denken, zu reflektieren, zu kommunizieren, zu lieben und Kontakt mit Gott zu pflegen. Letzteres können Tiere jedoch nicht. Bereits im Schöpfungsbericht wird deutlich: Der Mensch ist das Meisterwerk der materiellen Schöp­fung. Mehrfach lesen wir im Schöp­fungsbericht, dass alles „gut“ war, was Gott schuf. Doch erst, als auch die Menschen geschaffen wurden, heißt es am Ende, dass alles „sehr gut“ war (1. Mo 1,31). Das unterstreicht die besondere Stellung des Menschen unter allen Geschöpfen. Noch klarer wird das durch die Aussage, dass der Mensch im Bild und Gleichnis Gottes geschaffen wurde (s. 1. Mo 1,26). Das bedeutet nicht, dass wir Götter sind oder dass Gott einen Körper wie wir hätte, sondern es bedeutet unter anderem, dass wir Menschen geistige, moralische und soziale Fähigkeiten haben, die uns mit unserem Schöpfer verbinden. Der Mensch ist zur Gemeinschaft mit Gott berufen – das macht seine Würde und seine Verantwortung aus.

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Aktuelle Artikel

Wie kann man den Willen Gottes erkennen?

Brisant und akut wird diese Frage immer dann, wenn eine große Entscheidung ansteht, sei es der Wohnort, der Beruf oder der Partner. Oft scheint es leider so zu sein, dass man die alltäglichen Dinge immer selbst entscheidet, während in den großen Fragen Gott etwas zeigen muss. Wer aber in den kleinen Dingen des Alltags nicht geübt ist, Gottes Willen zu erkennen, der wird es dann bei der Partnerwahl sicher schwer haben. Vielmehr sollte das Leben eines Christen ständig vom Herrn geleitet sein: „Denn so viele durch den Geist Got­tes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes“ (Röm 8,14). Es ist also eine Normalität im Leben eines Christen – ein Kennzeichen seiner Gottessohnschaft –, vom Geist geleitet zu werden. Nicht nur dann, wenn es auf etwas Wichtiges ankommt, sondern in jeder Phase des Lebens. Keine Mystik oder besonders geistliche Erlebnisse, sondern eine nüchterne Realität im Alltag. Kein „Modus“ mit An-/Ausschalter, sondern eine Natürlichkeit des neuen Lebens. Das bedeutet nicht, dass man vor jedem Einkauf beim Bäcker oder vor dem morgendlichen Gang an den Kleiderschrank lange beten muss, damit der Herr einem jetzt bitte seinen Willen kundtut.
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Wenn die Tage schwer werden – seine Gnade genügt

Der bekannte Ausspruch: „Jeder will alt werden, aber niemand will alt sein“, zeigt, dass viele Menschen ein negatives Bild vom Alter haben. Sie verknüpfen diese Phase vor allem mit Krankheit, Vergesslichkeit und Schmerzen. Für den Glaubenden sollte das Alter auch eine Zeit reifer Erfahrung, innerer Gelassenheit und gewachsener Lebensweisheit sein.
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Anbeter gesucht

Anbetung ist die höchste Form von Gottesdienst – das Wertvollste von allem, was wir vor Gott ausdrücken können. Wenn es um Anbetung geht, sind wir als Priester im Heiligtum tätig, also in der direkten Gegenwart Gottes, um dort mit Ihm Gemeinschaft zu haben. Der Vater sucht solche als seine Anbeter, wahrhaftige Anbeter, die Ihn in Geist und Wahrheit anbeten (s. Joh 4,23). Sind wir solche, die sich hierzu finden lassen?
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Abraham & Lot bekommen Besuch (Teil 2)

In 1. Mose 18 und 19 finden wir zwei Gläubige, zwei Besuche und zwei total verschiedene Resultate. Die Besuche zeigen für uns heute, wie unterschiedlich wir als Gläubige in der Welt leben können. Vierzehn Fragen geben uns wichtige Impulse für unser Leben.
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Zwei „aber“ im Leben Josephs

Im Leben Josephs in Ägypten gibt es zu Beginn (s. 1. Mo 39,1-18) und am Ende (s. 1. Mo 50,15-21) zwei wichtige Aussagen, die charakteristisch sind für seine Treue zu Gott und sein Vertrauen auf Ihn. Kaum ist Joseph von seinen Brüdern an die Midianiter verkauft, wird er als Sklave in Ägypten an den wohlhabenden Hofbeamten des Pharaos, Potiphar, weiterverkauft. Dort gelingt ihm alles, weil der Herr mit ihm ist, so dass Potiphar Joseph über sein gan­zes Haus bestellt. Somit ist Joseph schon als junger Mann der oberste Die­ner im Haus dieses bedeutenden Ägypters.
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Fragen des Herrn Jesus (Teil 3)

Auf seinem Weg über diese Erde bediente sich der Herr Jesus in Gesprächen häufig einer Frage – und verfolgte damit verschiedene Absichten. Wenn der Herr Jesus Fragen stellte, geschah das nie, weil Er etwas nicht wusste. Die Gedanken jedes Menschen sind „bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben“ (Heb 4,13). Er hatte es nicht nötig, Fragen zu stellen – umso bemerkenswerter ist es, dass Er es dennoch tat. Diese Tatsache macht es wertvoll, einmal darüber nachzudenken, welche Absichten jeweils hinter seinen Fragen standen – und welche Belehrungen wir daraus ziehen können.
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