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Christ sein – eine bewusste Entscheidung ist gefragt!

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Nachdem wir im letzten Heft über das erste Vorkommen des Wortes „Christ“ in Apostelgeschichte 11,26 nachgedacht haben, schauen wir uns in diesem Artikel das zweite Vorkommen etwas genauer an. Dabei erkennen wir, dass es eine bewusste Entscheidung erfordert, um Christ zu sein. Agrippa aber sprach zu Paulus: In kurzem überredest du mich, ein Christ zu werden. Paulus aber sprach: Ich möchte wohl zu Gott beten, dass über kurz oder lang nicht allein du, sondern auch alle, die mich heute hören, solche würden, wie auch ich bin, ausgenommen diese Fesseln“ (Apg 26,28.29). Paulus ist in Jerusalem gefangen genommen worden (s. Apg 21) und befindet sich auf dem Weg nach Rom. In Cäsarea wird ein Zwischenstopp eingelegt und dort muss Paulus sich vor der römischen Justiz verantworten. Zunächst ist es Felix (s. Apg 24) und danach König Agrippa (s. Apg 26). Paulus spricht sehr offen über sein Leben, seine Bekehrung und seinen Auftrag. Er bekennt sich zu seinem Herrn, der ihn zum Dienst berufen hatte. Schließlich fordert er König Agrippa mit der Frage heraus, ob er den Propheten Glauben schenkt (s. V. 22). Daraufhin antwortet dieser mit der im Text zitierten Antwort, dass Paulus ihn in kurzem überreden würde, ein Christ zu werden. Es ist zu bezweifeln, dass er tatsächlich Christ geworden ist. Zumindest deuten die letzten Verse von Kapitel 24 darauf hin, dass es ihm mehr um das Bestechungsgeld ging, dass er sich von Paulus erhoffte, als um seine Errettung.

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Aktuelle Artikel

Wie kann man den Willen Gottes erkennen?

Brisant und akut wird diese Frage immer dann, wenn eine große Entscheidung ansteht, sei es der Wohnort, der Beruf oder der Partner. Oft scheint es leider so zu sein, dass man die alltäglichen Dinge immer selbst entscheidet, während in den großen Fragen Gott etwas zeigen muss. Wer aber in den kleinen Dingen des Alltags nicht geübt ist, Gottes Willen zu erkennen, der wird es dann bei der Partnerwahl sicher schwer haben. Vielmehr sollte das Leben eines Christen ständig vom Herrn geleitet sein: „Denn so viele durch den Geist Got­tes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes“ (Röm 8,14). Es ist also eine Normalität im Leben eines Christen – ein Kennzeichen seiner Gottessohnschaft –, vom Geist geleitet zu werden. Nicht nur dann, wenn es auf etwas Wichtiges ankommt, sondern in jeder Phase des Lebens. Keine Mystik oder besonders geistliche Erlebnisse, sondern eine nüchterne Realität im Alltag. Kein „Modus“ mit An-/Ausschalter, sondern eine Natürlichkeit des neuen Lebens. Das bedeutet nicht, dass man vor jedem Einkauf beim Bäcker oder vor dem morgendlichen Gang an den Kleiderschrank lange beten muss, damit der Herr einem jetzt bitte seinen Willen kundtut.
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Wenn die Tage schwer werden – seine Gnade genügt

Der bekannte Ausspruch: „Jeder will alt werden, aber niemand will alt sein“, zeigt, dass viele Menschen ein negatives Bild vom Alter haben. Sie verknüpfen diese Phase vor allem mit Krankheit, Vergesslichkeit und Schmerzen. Für den Glaubenden sollte das Alter auch eine Zeit reifer Erfahrung, innerer Gelassenheit und gewachsener Lebensweisheit sein.
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Anbeter gesucht

Anbetung ist die höchste Form von Gottesdienst – das Wertvollste von allem, was wir vor Gott ausdrücken können. Wenn es um Anbetung geht, sind wir als Priester im Heiligtum tätig, also in der direkten Gegenwart Gottes, um dort mit Ihm Gemeinschaft zu haben. Der Vater sucht solche als seine Anbeter, wahrhaftige Anbeter, die Ihn in Geist und Wahrheit anbeten (s. Joh 4,23). Sind wir solche, die sich hierzu finden lassen?
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Abraham & Lot bekommen Besuch (Teil 2)

In 1. Mose 18 und 19 finden wir zwei Gläubige, zwei Besuche und zwei total verschiedene Resultate. Die Besuche zeigen für uns heute, wie unterschiedlich wir als Gläubige in der Welt leben können. Vierzehn Fragen geben uns wichtige Impulse für unser Leben.
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Zwei „aber“ im Leben Josephs

Im Leben Josephs in Ägypten gibt es zu Beginn (s. 1. Mo 39,1-18) und am Ende (s. 1. Mo 50,15-21) zwei wichtige Aussagen, die charakteristisch sind für seine Treue zu Gott und sein Vertrauen auf Ihn. Kaum ist Joseph von seinen Brüdern an die Midianiter verkauft, wird er als Sklave in Ägypten an den wohlhabenden Hofbeamten des Pharaos, Potiphar, weiterverkauft. Dort gelingt ihm alles, weil der Herr mit ihm ist, so dass Potiphar Joseph über sein gan­zes Haus bestellt. Somit ist Joseph schon als junger Mann der oberste Die­ner im Haus dieses bedeutenden Ägypters.
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Fragen des Herrn Jesus (Teil 3)

Auf seinem Weg über diese Erde bediente sich der Herr Jesus in Gesprächen häufig einer Frage – und verfolgte damit verschiedene Absichten. Wenn der Herr Jesus Fragen stellte, geschah das nie, weil Er etwas nicht wusste. Die Gedanken jedes Menschen sind „bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben“ (Heb 4,13). Er hatte es nicht nötig, Fragen zu stellen – umso bemerkenswerter ist es, dass Er es dennoch tat. Diese Tatsache macht es wertvoll, einmal darüber nachzudenken, welche Absichten jeweils hinter seinen Fragen standen – und welche Belehrungen wir daraus ziehen können.
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