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Zeitschrift für die christliche Familie

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Eine relativ unbekannte Familienchronik (Teil 1)

Das Haus Schaphans

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Schaphan? Wer ist Schaphan? Er ist kein so bekannter Mann wie Abraham oder David, dennoch kommt der Name 24-mal in der Bibel vor und immer ist dieselbe Person gemeint. Wir lesen im Alten Testament nicht nur von ihm, sondern auch von vier Söhnen und zwei Enkelkindern Schaphans. Manche Familiengeschichte in der Bibel wird an einem Stück beschrieben, wie z. B. die Geschichte der Patriarchen im 1. Buch Mose. Die ausführlichste Familienchronik in der Heiligen Schrift ist die des Hauses Davids. Der Bericht über die Familie Schaphans dagegen umfasst nur drei Generationen und ist über vier Bibelbücher verstreut zu finden. Dennoch ist diese Familiengeschichte interessant und lehrreich.

Schaphans Herkunft und be­rufliche Stellung  (2. Kön 22,3-20; 2. Chr 34,8-28)

Wir fragten, wer Schaphan ist: Er ist der Schreiber Josias, des letzten gottesfürchtigen Königs des Hauses David (s. 2. Kö 22,3). Schreiber ge­hörten zur Oberschicht oder stamm­ten daraus, da die Ausbildung auf­wändig war und Schreiber vor allem für staatliche Aufgaben benötigt wur­den, wie zum Beispiel für Steuerlis­ten. Königliche Schreiber hatten eine Vertrauensposition inne, weil sie oft vertrauliche Nachrichten wie­dergaben. Schaphan ist ein treuer Mann und genießt das besondere Vertrauen seines Königs. Dieser beauftragt ihn, für die Geldangelegenheiten be­züglich der Ausbesserungsarbeiten am Tempel Sorge zu tragen. Diese Aufgabe gehört sicher nicht zur ei­gentlichen Tätigkeit eines Schreibers. Möchten auch wir treue Knechte unseres Herrn sein, die – wenn sie wohl gedient haben – eine schöne Stufe und viel Freimütigkeit im Herrn erwerben (s. 1.Tim 3,13).

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Wenn Gott Nein sagt

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Zusagen des Herrn für das Gebet

In Gottes Wort gibt es sehr viele Verheißungen in Bezug auf das Gebet. Darunter sind solche, bei denen keine direkten Vorbedingungen genannt werden, wie die Aufforderung des Herrn in der sogenannten Bergpredigt zeigt: „Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch aufgetan werden. Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan werden“ (Mt 7,7.8). Es gibt aber auch bedingte Gebetsverheißungen, wie die folgende: „Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, um was ihr wollt, und es wird euch geschehen“ (Joh 15,7). Von den vielen Zusagen das Gebet betreffend wollen wir uns mit denen beschäftigen, die der Herr selbst gegeben hat und die keine Vorbedingungen enthalten. Wir beginnen mit der schon erwähnten Zusage in Matthäus 7,7.8.

Verschiedene Arten von Gebet

Beten ist ein wichtiges Merkmal des Hauses Gottes. Schon im Alten Testament findet man etwas zu diesem Charakter des Hauses Gottes: „Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker“ (Jes 56,7). Das „Bethaus“ wird dort erwähnt im Zusammenhang mit Anbetung.
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