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Zeitschrift für die christliche Familie

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Freundschaften

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Gute Freundschaften haben einen hohen Wert. Wir finden in Gottes Wort einige Beispiele, die das bestätigen. Beim Überdenken einiger dieser Bibelstellen werden wir wichtige und hilfreiche Hinweise und Anregungen für uns und unsere Freundschaften entdecken. Dazu gehören auch Denkanstöße, wie wir unseren Kindern durch Kontakte, die wir ihnen ermöglichen, dabei behilflich sein können, schon in jungen Jahren solche Freundschaften zu knüpfen. Da wir Menschen manchmal dazu neigen, unnüchtern zu werden, gibt es aber auch Gefahren, die dadurch entstehen können, dass wir einer Freundschaft einen Stellenwert geben, der ihr nicht zukommt. Sei es, dass wir unsere Glaubensgeschwister vernachlässigen, weil wir unsere Freundschaften zu sehr pflegen, oder dass wir Kompromisse in der Nachfolge hinter dem Herrn Jesus her eingehen, weil wir einen (vermeintlich) guten Freund nicht verlieren möchten. Vielleicht stehen wir auch in der Gefahr, mehr auf die Freunde als auf Gottes Stimme in seinem Wort zu hören. Diese Gefahren sollen uns aber nicht daran hindern, die uns von Gott geschenkten Freundschaften dankbar aus seiner Hand anzunehmen und zu pflegen.

Der Wert einer guten Freundschaft

Das bekannte Beispiel von David und Jonathan lässt uns den Wert einer guten Freundschaft erkennen. Jonathan war bereit, alles für David zu geben. Er setzte sogar sein eige­nes Leben aufs Spiel, als er seinen Freund David vor seinem eigenen Vater Saul verteidigte. Diese beiden Freunde verstanden sich sehr gut. Sie haben einen gu­ten Austausch gepflegt (s. 1. Sam 20,11). Bei einer Gelegenheit ver­standen sie sich ohne Worte, als Jonathan durch das vereinbarte Zei­chen mit dem Bogen eine Botschaft übermittelte (s. 1. Sam 20,39). Sie haben miteinander geweint (s. 1.Sam 21,41) und sie haben sich die Hän­de gestärkt in Gott (s. 1.Sam 23,1 6). Als David in Ziklag war, hatte er keinen Freund an seiner Seite. Da stärkte er sich in seinem Gott (s. 1. Sam 30,6). Wie gut, dass er eine persönliche Beziehung zu Gott hat­te und nicht auf den Freund ange­wiesen war. Aber wie viel hat ihm dennoch die Freundschaft mit Jonathan bedeu­tet! Sein Klagelied nach dem Tod Jonathans (s. 2. Sam 1,26) und die Güte, die er um Jonathans willen an dessen Sohn Mephiboseth er­wies (s. 2. Sam 9,1), machen das deutlich.

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