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Zeitschrift für die christliche Familie

Dies ist ein Test

Das Opfer der roten jungen Kuh

© Natdanai, stock.adobe.com
Auch im vierten Buch Mose gibt es Bilder, die auf den Tod des Herrn Jesus am Kreuz auf Golgatha hinweisen. Ein besonders eindrückliches Bild ist das Opfer der roten jungen Kuh. Dass es gerade im vierten Buch Mose und nicht im Zusammenhang mit den anderen Opfern im dritten Buch Mose vorgestellt wird, hat eine besondere Bedeutung. Es geht in diesem Buch um den Weg der Israeliten durch die Wüste und auf diesem Weg konnten sie in Berührung mit dem Tod kommen. Das würde sie verunreinigen. Dafür war das Opfer der roten jungen Kuh nötig, damit wieder Reinigung geschehen konnte. Für uns verstehen wir, dass der Herr Jesus durch sein Werk am Kreuz auch für jede Verunreinigung auf unserem Weg als wiedergeborene Christen durch diese Welt alles gutgemacht hat.

Vollkommene Vorsorge Gottes

Die Berührung mit dem Tod war für den Israeliten zum Teil unvermeidbar (wenn z. B. ein Angehöriger starb); zum Teil war sie aber durch die nötige Vorsicht vermeidbar (wenn es z. B. um die Berührung eines Skeletts auf dem freien Feld ging). In jedem Fall würde der Israelit aber dadurch verunreinigt (s. 4. Mo 19,13). Reinigung war nötig und der Maßstab dafür war die Heiligkeit Gottes, der in der Mitte des Volkes wohnte (s. 4. Mo 19,20b). Gott wusste im Voraus um diese Notwendigkeit und stellte das Mittel bereit, durch das die Reinigung geschehen konnte. Der Tod ist die Folge der Sünde und steht zusammenfassend für das, was Sünde ist und bewirkt. Der Kontakt mit Sünde verunreinigt. Manche Be­rührung mit der Sünde ist in un­serem Leben nicht vermeidbar, oft könnten wir jedoch unser Verhalten so einrichten, dass wir vermeiden, mit Sünde in Kontakt zu kommen. Nehmen wir als praktisches Beispiel Filme, die wir uns anschauen. Wie oft kommen wir dabei freiwillig in Kontakt mit der Sünde der Hurerei, der Gewalttat oder der Lüge? Das nimmt Einfluss auf uns, wir werden verunreinigt und benötigen Reini­gung!

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