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Die Tränen werden abgewischt

© Lulu Berlu, stock.adobe.com
So, wie der Herr die Schmerzen der Seinen kennt (s. 2. Mo 3,8), so weiß Er auch um ihre Tränen und legt sie in seinen Schlauch (s. Ps 56,9). Das ermutigt uns in der Gegenwart und gibt uns großen Trost! Doch einmal werden alle Tränen abgewischt. Das ist die großartige Erwartung, die wir haben dürfen und diese Erwartung spornt uns an, den Weg in der Gegenwart mit Ausharren zu gehen. Zwei Stellen aus dem Buch der Offenbarung, in denen es um abgewischte Tränen geht, wollen wir uns kurz ansehen. In der ersten Stelle (Kap. 7) wird eine Szene auf dieser Erde in der Zeit des Tausendjährigen Reiches beschrieben. In der zweiten Stelle (Kap. 21) geht es um den ewigen Zustand und die Menschen auf der neuen Erde.

Die Gerichte werden angehalten

Nach dem Kommen des Herrn Jesus zur Entrückung wird eine Zeit begin­nen, in der schwere Gerichte über diese Erde kommen. Insgesamt sind es drei Serien von Gerichten, die ers­te Serie wird im Buch der Offenba­rung in Form der sieben Siegelge­richte beschrieben. Doch in Offenbarung 7 werden diese Gerichte für eine Zeit unterbrochen. Warum kommt es zu dieser Unter­brechung? Weil die Knechte Gottes, die durch die Gerichtszeit hindurch bewahrt werden sollen, an den Stir­nen versiegelt werden. Zu aller Zeit hat Gott seine Knechte und Er kennt und sieht sie. Er hat einen Weg für sie und hier drückt Er ihnen sein Siegel auf, durch das deut­lich gemacht wird, dass sie unverän­derlich Ihm gehören. Diejenigen, die in unserem Kapitel versiegelt werden, sollen bewahrt werden in den Ge­richten. Sie werden nicht den Mär­tyrertod sterben, sondern gerettet werden, durch die Drangsal hindurch, und lebend in das Tausend­jährige Reich eingehen.

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