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Zeitschrift für die christliche Familie

Dies ist ein Test

Familienleben in schwieriger Zeit

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„Und ein Mann vom Haus Levi ging hin und nahm eine Tochter Levis. Und die Frau wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und sie sah, dass er schön war, und verbarg ihn drei Monate. Und als sie ihn nicht länger verbergen konnte, nahm sie für ihn ein Kästchen von Schilfrohr und verpichte es mit Erdharz und mit Pech und legte das Kind hinein und legte es in das Schilf am Ufer des Stromes.“ (2. Mose 2,1-3) In diesem kurzen Beitrag wollen wir anhand des Beispiels der Eltern von Mose einigen wichtigen Grundsätzen für ein Familienleben nach Gottes Gedanken nachgehen. Es ist dabei unser Wunsch, Mut zu einem glaubensvollen Vorangehen als Familie zu machen – ganz unabhängig von den konkreten Schwierigkeiten, die sich uns in den Weg stellen. Beim Nachdenken über diese Verse ist es schön zu sehen, wie im Wort Gottes Belehrungen in kurzen und inhaltsreichen Worten gegeben werden. Eine konkrete Belehrung reiht sich direkt an die nächste.

„Und ein Mann vom Haus Levi ging hin und nahm eine Tochter Levis.“

In 2. Mose 6,20 werden uns die Namen dieses Ehepaars genannt: Amram und Jokebed. Der Name Am­ram bedeutet „Volk des Erhabe­nen“ und Jokebed bedeutet „die Ehre ist dem Herrn“. Beide kommen aus dem gleichen Stamm, aus dem Haus Levis. In der Anwendung auf uns denken wir daran, dass eine Ehe „im Herrn“ nur unter solchen in Frage kommt, die zum heutigen Volk Gottes ge­hören, also unter wiedergeborenen Christen. Wir machen gerne Mut für „Ehen im Herrn“, in denen der Herr Jesus der wahre Mittelpunkt ist. In die­sen Ehen darf alles zur Ehre des Herrn (Jokebed) geschehen und auch die Gedanken Gottes über sein Volk (Amram), für uns heute die Versammlung Gottes, sind in diesen Ehen zentrale Themen.

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Abraham: (K)ein “Mann von Welt “

Abraham lebte vor über 4 000 Jahren. Er war sehr reich (s. 1. Mo 13,2), in gewissem Sinn mit den Mächtigsten der damaligen Welt vernetzt (s. 1. Mo 12,14-20; 1. Mo 20), militärisch erfolgreich (s. 1. Mo 14,13-24) und offensichtlich ein entschlossener Geschäftsmann (s. 1. Mo 21,22-32). Aus menschlicher Sicht würden wir ihn als „Mann von Welt“ einordnen, als jemand, der weiß, wie Erfolg funktioniert.
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„Seid fruchtbar und mehrt euch“, gab Gott Adam und Eva mit auf den Weg, als Er ihnen die Ehe schenkte (s. 1. Mo 1,28). Wie hoch die daraus erwachsende Erwartungshaltung, Kinder zu bekommen, gerade für christliche Ehepaare sein kann, wurde einem Christen deutlich, als seine Tochter heiratete und er erfuhr, dass seine ungläubigen Arbeitskollegen hinter seinem Rücken eine Wette abgeschlossen hatten, wie lange es wohl dauern würde, bis er Großvater sei. Für sie war klar, dass Christen nach der Hochzeit Kinder bekommen. Bis heute ist es jedoch nicht automatisch so, dass ein Ehepaar Kinder bekommt. Es war und ist so, dass jedes Kind ein Geschenk Gottes ist.
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