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Zeitschrift für die christliche Familie

Dies ist ein Test

Hilfen zum Lesen & Studierender Bibel

© Ernst-Paulus-Verlag
Das Wort Gottes ist ein Schatz, der voll von Reichtümern ist, die es zu entdecken gilt. Wie bei einem materiellen Schatz muss man sich damit beschäftigen, sonst wird man sich kaum daran erfreuen können. Je mehr man in der Bibel forscht, desto mehr wird einem bewusst, wie wenig man weiß und dass es noch viele tiefgehende Gedanken in Gottes Wort gibt, die entdeckt werden wollen. Keiner kann sagen, dass er damit schon zu Ende gekommen ist.

Eine gute Bibelübersetzung

Als Grundlage für das Bibelstudium verwenden wir eine Übersetzung, da die wenigsten von uns die Originalsprachen verstehen können. Wycliff, eine Gesellschaft, die sich mit Bibelübersetzungen beschäftigt, gibt auf ihrer Webseite an, dass es ca. 80 verschiedene Bibel-Übersetzungen in Deutsch gibt. Aber was ist eine gute Übersetzung und was nicht? Eine gute Bibelübersetzung zeichnet sich dadurch aus, dass sie möglichst nah am Grundtext übersetzt ist und keine Hinzufügungen oder Weglassungen erlaubt. Manche Bibelübersetzungen enthalten fehlerhafte Veränderungen, die keine Stilfrage sind, sondern weitreichende Konsequenzen haben. Eine andere Gefahr ist die Paraphrasierung. Damit ist eine sinngemäße Übersetzung gemeint, um bessere Lesbarkeit zu bieten. Wir verstehen gut, dass eine wortwörtliche Übersetzung unlesbar ist, weil jede Sprache ihre eigene Grammatik und ihre eigene Syntax hat. Wenn man sich jedoch zu viele Freiheiten bei der Übersetzung erlaubt, kann viel von der genauen Aussage verloren gehen. Zu jedem Thema, das wir kom­munizieren, gehören „Fachbegriffe“. So ist es auch in der Bibel. Spezielle Ausdrücke, wie zum Beispiel Sünde, Sühnung, Erlösung und andere, mögen für uns sehr veraltet klingen, da wir sie in unserem alltäglichen Leben nicht verwenden. Aber es gibt keine bessere Übersetzung dieser Begriffe, so dass man, will man sich damit beschäftigen, sie auch lernen und verstehen muss. Das ist nicht weiter schlimm, denn die Bibel ist nie ein Groschen-Roman mit Straßensprache gewesen und will es auch nicht sein. Darum sollten wir die Angst davor ablegen, spezielle biblische Begriffe genau zu studieren, indem wir beispielsweise ein bib­lisches Lexikon zur Hand nehmen, um ihre Bedeutung zu verstehen. Auf der anderen Seite sollten wir auch vorsichtig damit sein, eine Bibelübersetzung einfach mit dem inspirierten Wort gleichzusetzen. Wir neigen manch­mal dazu, von einem Extrem in das andere zu fallen. Eine Bibelübersetzung ist nicht Wort für Wort inspiriert. Ein Übersetzerteam hat sich große Mühe gegeben, mit der Hilfe des Herrn eine möglichst ge­naue Übersetzung anzufertigen, trotz­dem bleibt es eine Übersetzung. Hilfreich ist es auch, wenn man die Möglichkeit hat, eine Bibelüberset­zung in einer anderen Sprache da­nebenzulegen. So drückt zum Beispiel eine gute englische Bibel einen Bibelvers manchmal etwas anders aus, was uns helfen kann, die Aussage besser zu verstehen.

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Wie kann man den Willen Gottes erkennen?

Brisant und akut wird diese Frage immer dann, wenn eine große Entscheidung ansteht, sei es der Wohnort, der Beruf oder der Partner. Oft scheint es leider so zu sein, dass man die alltäglichen Dinge immer selbst entscheidet, während in den großen Fragen Gott etwas zeigen muss. Wer aber in den kleinen Dingen des Alltags nicht geübt ist, Gottes Willen zu erkennen, der wird es dann bei der Partnerwahl sicher schwer haben. Vielmehr sollte das Leben eines Christen ständig vom Herrn geleitet sein: „Denn so viele durch den Geist Got­tes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes“ (Röm 8,14). Es ist also eine Normalität im Leben eines Christen – ein Kennzeichen seiner Gottessohnschaft –, vom Geist geleitet zu werden. Nicht nur dann, wenn es auf etwas Wichtiges ankommt, sondern in jeder Phase des Lebens. Keine Mystik oder besonders geistliche Erlebnisse, sondern eine nüchterne Realität im Alltag. Kein „Modus“ mit An-/Ausschalter, sondern eine Natürlichkeit des neuen Lebens. Das bedeutet nicht, dass man vor jedem Einkauf beim Bäcker oder vor dem morgendlichen Gang an den Kleiderschrank lange beten muss, damit der Herr einem jetzt bitte seinen Willen kundtut.
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Wenn die Tage schwer werden – seine Gnade genügt

Der bekannte Ausspruch: „Jeder will alt werden, aber niemand will alt sein“, zeigt, dass viele Menschen ein negatives Bild vom Alter haben. Sie verknüpfen diese Phase vor allem mit Krankheit, Vergesslichkeit und Schmerzen. Für den Glaubenden sollte das Alter auch eine Zeit reifer Erfahrung, innerer Gelassenheit und gewachsener Lebensweisheit sein.
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Anbeter gesucht

Anbetung ist die höchste Form von Gottesdienst – das Wertvollste von allem, was wir vor Gott ausdrücken können. Wenn es um Anbetung geht, sind wir als Priester im Heiligtum tätig, also in der direkten Gegenwart Gottes, um dort mit Ihm Gemeinschaft zu haben. Der Vater sucht solche als seine Anbeter, wahrhaftige Anbeter, die Ihn in Geist und Wahrheit anbeten (s. Joh 4,23). Sind wir solche, die sich hierzu finden lassen?
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Abraham & Lot bekommen Besuch (Teil 2)

In 1. Mose 18 und 19 finden wir zwei Gläubige, zwei Besuche und zwei total verschiedene Resultate. Die Besuche zeigen für uns heute, wie unterschiedlich wir als Gläubige in der Welt leben können. Vierzehn Fragen geben uns wichtige Impulse für unser Leben.
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Zwei „aber“ im Leben Josephs

Im Leben Josephs in Ägypten gibt es zu Beginn (s. 1. Mo 39,1-18) und am Ende (s. 1. Mo 50,15-21) zwei wichtige Aussagen, die charakteristisch sind für seine Treue zu Gott und sein Vertrauen auf Ihn. Kaum ist Joseph von seinen Brüdern an die Midianiter verkauft, wird er als Sklave in Ägypten an den wohlhabenden Hofbeamten des Pharaos, Potiphar, weiterverkauft. Dort gelingt ihm alles, weil der Herr mit ihm ist, so dass Potiphar Joseph über sein gan­zes Haus bestellt. Somit ist Joseph schon als junger Mann der oberste Die­ner im Haus dieses bedeutenden Ägypters.
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Fragen des Herrn Jesus (Teil 3)

Auf seinem Weg über diese Erde bediente sich der Herr Jesus in Gesprächen häufig einer Frage – und verfolgte damit verschiedene Absichten. Wenn der Herr Jesus Fragen stellte, geschah das nie, weil Er etwas nicht wusste. Die Gedanken jedes Menschen sind „bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben“ (Heb 4,13). Er hatte es nicht nötig, Fragen zu stellen – umso bemerkenswerter ist es, dass Er es dennoch tat. Diese Tatsache macht es wertvoll, einmal darüber nachzudenken, welche Absichten jeweils hinter seinen Fragen standen – und welche Belehrungen wir daraus ziehen können.
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