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Zeitschrift für die christliche Familie

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Kinder gehören dazu!

© miss irine, stock.adobe.com
Im Folgenden sollen zwei Beispiele aus der Zeit des Volkes Israel belegen, dass auch Kinder sowohl bei freudigen als auch bei traurigen Ereignissen ausdrücklich erwähnt werden. Das darf alle motivieren, die in irgendeiner Art und Weise darum bemüht sind, Kindern das Wort Gottes und die Person des Herrn Jesus wertvoll zu machen. Und damit sind ausdrücklich auch solche gemeint, denen diese Aufgabe auf dem Herzen liegt und die keine eigenen Kinder haben.

Der Auszug aus Ägypten

Als das Volk Israel aus Ägypten zie­hen soll, reagiert der Pharao in den Gesprächen mit Mose nach den Plagen immer wieder mit Kom­pro­missvorschlägen gegenüber den For­derungen Gottes, die Mose ihm mitteilt. So schlägt er vor, dass das Volk nur eine kurze Wegstrecke aus Ägypten weggehen und dann wie­der zurückkommen soll (s. 2. Mo 8,24), dass nur die Männer auszie­hen sollen (s. 2. Mo 10,11) oder das Vieh in Ägypten zurückbleiben soll (s. 2. Mo 10,24). Aber das entsprach nicht den Gedanken Gottes und Mo­se präzisiert das sehr deutlich: „Mit unseren Jungen und mit unseren Alten wollen wir ziehen, mit unseren Söhnen und mit unseren Töchtern, mit unserem Kleinvieh und mit unseren Rindern wollen wir ziehen; denn wir haben ein Fest des Herrn“ (2. Mo 10,9). Dieses Fest ist also für das ganze Volk Israel gedacht, nicht nur für die Erwachsenen, die ein geistliches Ver­ständnis haben. Es ist Gottes ausdrücklicher Wunsch, dass auch die Kinder dieses Ereignis miterleben, damit sie es später ihren Nachkommen weitersagen können (s. 2. Mo 10,2). Niemand ist zu gebrechlich oder schwach, nie­mand macht zu kleine Schritte, ein weinendes Kind stört nicht: Alle ziehen aus!

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