BleibtInMir

...denn außer mir könnt ihr nichts tun

Zeitschrift für die christliche Familie

Dies ist ein Test

Loslassen, um Festigkeit zu schenken

© detailblick-foto, fotolia.com
Wenn ein Kind seine ersten Gehversuche unternimmt, halten die Eltern es meistens an der Hand. Zunächst führen sie es an beiden Händen, dann nur noch an einer. Die Eltern wissen dabei auch, dass sie irgendwann loslassen müssen, damit ihr Kind selbstständig laufen lernt. Auch die geistliche Erziehung unserer Kinder erfordert, dass wir sie zur gegebenen Zeit loslassen. Wenn wir sie immer an der Hand halten, ihnen stets jeden Schritt vorgeben, sie von allem fern halten, von dem wir meinen, dass es schädlich für sie sein könnte, besteht die Gefahr, dass sie nie zu einem Menschen heranwachsen, der aus freien Stücken und eigener innerer Überzeugung Entscheidungen trifft – auch die für den Herrn Jesus und die Nachfolge hinter ihm her. Das Beispiel Amrams und Jokebeds, der Eltern Moses, liefert uns wichtige Hinweise, wie dieses Loslassen mit Gottes Hilfe auch in unserer Zeit gelingen kann.

Kindererziehung in schweren Zeiten

Es war eine schwere Zeit in Ägypten für das Volk Gottes, als Mose ge­boren wurde. Der Befehl des Pharao war eindeutig: „Jeden Sohn, der ge­boren wird, sollt ihr in den Strom werfen, jede Tochter aber sollt ihr leben lassen“ (2. Mo 1,22). Das war das sichere Todesurteil für jeden männlichen Säugling. Wir kön­nen uns gut vorstellen, was im Her­zen von Eltern vorging, wenn Gott ihnen einen Sohn schenkte. Heute lauern auf unsere Kinder andere Gefahren als zur Zeit Moses. Egal, ob wir dabei an nicht mit Got­tes Wort übereinstimmende Unter­richtsinhalte in der Schule denken oder an die Beeinflussung durch Me­dien und Werbung. Der Teufel ver­sucht alles, um sich der Seelen un­serer Kinder zu bemächtigen.

Sie wollen den ganzen Artikel lesen? Dann bestellen Sie ein Online-Abo, indem Sie auf den Button klicken.

Zur Abo-Bestellung

Aktuelle Artikel

Welchem Jünger wurde es gesagt?

Rätsel: Welchem Jünger wurde es gesagt?

Gottes perfekte Zeitplanung

"Petrus aber und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die Stunde des Gebets, die neunte. Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich aber wurden seine Füße und Knöchel stark, und er sprang auf, stand da und ging umher; und er ging mit ihnen in den Tempel hinein, ging umher und sprang und lobte Gott." Apostelgeschichte 3,1.7.8

Eine tüchtige Frau – wertvoller als Korallen (Teil 3)

Im letzten Heft haben wir gesehen, wie die tüchtige Frau in ihren Qualitäten beschrieben wird. Die Beschreibung wird nun fortgesetzt.

Persönliche Worte (Ein gutes Wort erfreut das Herz)

Vor einiger Zeit las ich einen Satz, der eine traurige Realität in dieser Welt beschreibt: „Worte sind dazu da, die Gedanken zu verbergen“. Ob in Poli­tik, Sport, Wirtschaft, Wissenschaft oder Kirche – häufig werden Worte nach diesem Motto gesprochen. Das Ergebnis ist zerstörtes Vertrauen.

Kindererziehung

Es ist unmöglich, bestimmte Regeln oder Anleitungen für die Erziehung der Kinder aufzustellen. Wer könnte in Vorschriften ausdrücken, was in einem einzigen Satz enthalten ist:„Zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn“ (Eph 6,4)? In diesem Bibelwort haben wir tatsächlich eine goldene Regel, die alles umfasst.

Josaphat und das Problem der falschen Verbindungen (Teil 1)

Josaphat war ein gottesfürchtiger Mann und König. Er tat, was recht war in den Augen des Herrn. Das ist die Beurteilung seines Lebens durch Gott selbst in seinem Wort (s. 1. Kön 22,43). Allerdings gab es im Leben Josaphats eine Sache, in der er mehrfach gefallen ist – er ist falsche Verbindungen eingegangen. Das ist in der heutigen Zeit der Toleranz und Vermischung ein aktuelles Thema, über das es sich lohnt, selbstkritisch nachzudenken.
© 2022 Ernst-Paulus-Verlag
Ernst Paulus Verlag Logo