BleibtInMir

...denn außer mir könnt ihr nichts tun

Zeitschrift für die christliche Familie

Dies ist ein Test

Persönliche Worte (Gottes wunderbare Schöpfung)

Lieber Leser,
wenn dieses Heft erscheint, ist es Sommer, jedenfalls auf dem Kalender. Doch wie das Wetter sein wird, wenn du dieses Heft in Händen hältst, weiß ich jetzt noch nicht. Das weiß nur Gott.
Unsere Wünsche fürs Wetter gehen zu jeder Jahreszeit weit auseinander. Wer im Sommer draußen arbeiten muss, ist froh, wenn es nicht zu heiß ist. Die Landwirte sind dankbar über einen warmen Landregen zur rechten Zeit, damit alles gut wachsen kann und die Ernte im Herbst möglichst gut wird. Und alle, die jetzt Ferien machen dürfen, freuen sich über viele sonnige Tage. Denn das eröffnet Gelegenheiten, die Schöpfung Gottes im Freien zu genießen.
Ein Spaziergang im Wald oder im Stadtpark zum Beispiel kann neue Perspektiven eröffnen, nicht nur für solche, die unterwegs sind, um die malerischen Lichtspiele der Sonne zwischen den Bäumen in Bildern oder Videos einzufangen. Oder das kleine Mäuschen, das zwischen abgebrochenen Ästen und herabgefallenem Laub Deckung sucht. Wer aufmerksam hinhört, nimmt den vielstimmigen Chor der verschiedenen Vogelarten wahr, die ihre klangvollen Melodien zwitschern. Und ein farbenfroher Sonnenuntergang ist ein Augenschmaus. Manche Seele findet bei solchen Eindrücken wieder zur Ruhe.
Nicht jeder ist Fotograf oder Naturliebhaber. Wer in der Stadt lebt, nimmt seine Umwelt anders wahr als jemand, der auf dem Land lebt. Wie unterschiedlich unser Umfeld und unser Alltag auch sein mögen, Geschöpfe Gottes sind wir alle, unabhängig von unseren Lebensumständen. Durch den „Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind“ (Heb 11,3). Doch wann haben du und ich das letzte Mal darüber nachgedacht, dass Gott uns in seinem Wort zugesagt hat, dass die Jahreszeiten genau wie Saat und Ernte nicht aufhören werden (s. 1. Mo 8,22)? Darum lass uns die Sommerzeit doch auch einmal wieder dafür nutzen, Gott dafür zu danken, dass Er alles so wunderbar erschaffen hat durch seinen Sohn und für seinen Sohn (s. Kol 1,16). Und loben und preisen wir Ihn dafür, dass wir Ihn, den großen Gott, den Schöpfer Himmels und der Erde durch den Glauben an seinen Sohn Jesus Christus als unseren himmlischen Vater kennen dürfen.

Eine hoffentlich gesunde, vor allem aber eine gesegnete Sommerzeit wünscht uns allen

Stefan Busch

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Anbetung ist die höchste Form von Gottesdienst – das Wertvollste von allem, was wir vor Gott ausdrücken können. Wenn es um Anbetung geht, sind wir als Priester im Heiligtum tätig, also in der direkten Gegenwart Gottes, um dort mit Ihm Gemeinschaft zu haben. Der Vater sucht solche als seine Anbeter, wahrhaftige Anbeter, die Ihn in Geist und Wahrheit anbeten (s. Joh 4,23). Sind wir solche, die sich hierzu finden lassen?
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Auf seinem Weg über diese Erde bediente sich der Herr Jesus in Gesprächen häufig einer Frage – und verfolgte damit verschiedene Absichten. Wenn der Herr Jesus Fragen stellte, geschah das nie, weil Er etwas nicht wusste. Die Gedanken jedes Menschen sind „bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben“ (Heb 4,13). Er hatte es nicht nötig, Fragen zu stellen – umso bemerkenswerter ist es, dass Er es dennoch tat. Diese Tatsache macht es wertvoll, einmal darüber nachzudenken, welche Absichten jeweils hinter seinen Fragen standen – und welche Belehrungen wir daraus ziehen können.
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