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Fragen des Herrn Jesus (Teil 4)

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Auf seinem Weg über diese Erde bediente sich der Herr Jesus in Gesprächen häufig einer Frage – und verfolgte damit verschiedene Absichten. Wenn der Herr Jesus Fragen stellte, geschah das nie, weil Er etwas nicht wusste. Die Gedanken jedes Menschen sind „bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben“ (Heb 4,13). Er hatte es nicht nötig, Fragen zu stellen – umso bemerkenswerter ist es, dass Er es dennoch tat. Diese Tatsache macht es wertvoll, einmal darüber nachzudenken, welche Absichten jeweils hinter seinen Fragen standen – und welche Belehrungen wir daraus ziehen können.

Fragen, um unsere Anliegen zu hören

Der Herr Jesus ging wohltuend und heilend über diese Erde. Immer wieder sehen wir Ihn, wie Er gezielt Einzelnen begegnete – um sie zur Buße zu führen, zu belehren oder zu heilen. So begegnete Er in Jericho zwei Blinden, die um Erbarmen schrien. Er wusste um ihre Blindheit und dass sie sehend werden wollten. Und doch stellte Er ihnen die Frage: „Was wollt ihr, dass ich euch tun soll?“ (Mt 20,32). Ebenso wusste der Herr alles über den besessenen Jungen, dessen Vater enttäuscht war, weil die Jünger den bösen Geist nicht hatten austreiben können. Doch Er stellte dem Vater die bemerkenswerte Frage: „Wie lange Zeit ist es schon, dass ihm dies geschehen ist? Er aber sprach: Von Kindheit an“ (Mk 9,21). Er kannte auch den Zustand des seit 38 Jahren Gelähmten am Teich von Bethesda, den Er gezielt aufsuchte und aus der Menge der Kranken auswählte. Dennoch fragte Er: „Willst du gesund werden?“ (Joh 5,6).

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Auf seinem Weg über diese Erde bediente sich der Herr Jesus in Gesprächen häufig einer Frage – und verfolgte damit verschiedene Absichten. Wenn der Herr Jesus Fragen stellte, geschah das nie, weil Er etwas nicht wusste. Die Gedanken jedes Menschen sind „bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben“ (Heb 4,13). Er hatte es nicht nötig, Fragen zu stellen – umso bemerkenswerter ist es, dass Er es dennoch tat. Diese Tatsache macht es wertvoll, einmal darüber nachzudenken, welche Absichten jeweils hinter seinen Fragen standen – und welche Belehrungen wir daraus ziehen können.
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