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ier Opfer in 1. Mose, Vier Seiten des Opfers des Herrn Jesus

© Cristina Taddeo, stock.adobe.com
„Ich … umgehe deinen Altar, Herr, um hören zu lassen die Stimme des Lobes und um zu erzählen alle deine Wundertaten“ (Ps 26,6.7). Genau das wollen wir bei der Beschäftigung mit den ersten Opfern, die im 1. Buch Mose erwähnt werden, tun. Es ist beeindruckend, wie bereits diese Opfer Hinweise auf das „ein für alle Mal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi“ (Heb 10,10) geben und verschiedene Seiten dieses vollkommenen Opfers zeigen.

Christus stirbt für Sünder

„Und Gott der Herr machte Adam und seiner Frau Kleider aus Fell und bekleidete sie".
1. Mo 3,21
Bei dem ersten in der Bibel erwähn­ten „Opfer“ ist allein Gott der Han­delnde. Es ist erforderlich wegen des Sündenfalls und dabei wird deutlich, dass Gottes Heiligkeit angesichts der Sünde nur durch den Tod eines Stellvertreters entsprochen werden kann. Was muss es für Adam und Eva gewesen sein, die den Tod nicht kannten, dass Gottes Antwort auf ihre Sünde der Tod eines Tieres[1] war, dem Adam ja zuvor einen Namen gegeben hatte. Sowohl Gottes Gerechtigkeit als auch seine Liebe werden deutlich und wir denken an Römer 5,8: „Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.“ Angesichts der Kleider aus Fell dürfen wir auch Jesaja 61,10 lesen: „Denn er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils, den Mantel der Gerechtigkeit mir umgetan.“ Es wird deutlich, dass wir nichts dazu beitragen konnten. Adam selbst bezeichnet sich in 1. Mo­se 3,10 immer noch als „nackt“, obwohl er den Schurz aus Feigenblät­tern trug. Auch heute versuchen die Menschen, eigene religiöse Anstrengungen zu unternehmen, um vor Gott nicht „nackt“ dazustehen – ohne Erfolg! Dieses erste „Opfer“ macht klar: Es muss ein Werk Gottes sein, Er gibt das Opfer, Er bekleidet jeden einzeln (so wie Adam und seine Frau). Wenn Gott auf uns blickt, sieht Er das Opfer, Er sieht den Herrn Jesus. Wir sind nach Römer 8,1 „in Christus“, wir haben Christus angezogen (s. Röm 13,14; Gal 3,27). Wir sind Gott von Herzen dankbar für das einzigartige Opfer des Herrn Jesus auf Golgatha, wovon wir hier ein herrliches Vorausbild haben!

Fußnoten:

  1. Es wird zwar nicht ausdrücklich erwähnt, dennoch legt der Zusammenhang nahe, dass Gott ein Tier tötete, um aus dessen Fell die Kleider für Adam und Eva zu machen.

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