Unter den vielen alttestamentlichen Vorbildern vom Opfertod Christi sind zwei davon besonders bedeutungsvoll, weil diese von dem Herrn selbst auf seinen Tod angewendet werden.
Es ist das Bild der erhöhten kupfernen Schlange in der Wüste (s. 4. Mo 21), das der Herr in Johannes 3,14 mit seiner Erhöhung am Kreuz auf Golgatha vergleicht.
Und Er erklärt seinen Jüngern, dass Er nach seinem Tod am Kreuz „drei Tage und drei Nächte in dem Herzen der Erde sein wird“ (s. Mt 12,40b) und bringt dies unmittelbar mit dem Zeichen Jonas in Verbindung: „so wie Jona drei Tage und drei Nächte in dem Bauch des großen Fisches war“ (Mt 12,40a; s. Mt 16,4).
Das Zeichen Jonas im Bauch des Fisches deutet also direkt auf Christus im Grab hin, und zwar so exakt, dass sogar die Zeitdauer übereinstimmend ist – es geht jeweils um drei Tage. Warum es genau drei Tage sind, erfahren wir gleich. Doch zu Beginn sind noch weitere Besonderheiten anzumerken.