BleibtInMir

...denn außer mir könnt ihr nichts tun

Zeitschrift für die christliche Familie

Dies ist ein Test

Persönliche Worte (Herbstzeiten)

Liebe Leser,
abends wird es wieder früher dunkel. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass es Herbst geworden ist. Die Ernte ist eingebracht und das Ackerland erholt sich, um bei der nächsten Saat wieder fruchtbar sein zu können. Das Laub verändert zunehmend seine Farbe und leuchtet bei Sonnenschein in beeindruckenden Farben. Auch der Herbst hat schöne Tage, keine Frage. Aber irgendwann fällt das Laub schließlich doch zu Boden. Alles erscheint trister, mehr grau in grau.
Je weiter sich das Jahr dem Ende zuneigt, desto trostloser sieht die Natur in diesen Tagen manchmal aus. Doch Gott selbst versichert uns in seinem Wort, dass der Kreislauf der Jahreszeiten mit dem Wechselspiel von Saat und Ernte nicht mehr aufhören soll (s. 1. Mo 8,22).
Auch in unserem Leben gibt es manchmal „Herbstzeiten“. Auf Abschnitte mit viel Arbeit, die uns körperlich und seelisch fordern, folgen Phasen, in denen wir uns erschöpft und müde fühlen.
Gott weiß um diese Zeiten und die Herausforderungen, die sich für uns daraus ergeben. Deshalb schenkt Er uns in seinem Wort besondere Ermunterungen, um unsere Blicke in solchen Situationen weg von uns und den Umständen zu wenden und sie stattdessen auf Ihn zu lenken. Eine dieser Stellen findet sich im Propheten Jesaja:

„Weißt du es nicht? Oder hast du es nicht gehört? Ein ewiger Gott ist der Herr, der Schöpfer der Enden der Erde; er ermüdet nicht und ermattet nicht, unergründlich ist sein Verstand. Er gibt dem Müden Kraft, und dem Unvermögenden reicht er Stärke dar in Fülle. Und Jünglinge ermüden und ermatten, und junge Männer fallen hin; aber die auf den Herrn harren, gewinnen neue Kraft: Sie heben die Schwingen empor wie die Adler; sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.“
Jesaja 40,28-31

Der Blick auf den Herrn, seine Herrlichkeit und seine Allmacht war es, der die Söhne Korahs dahin führte, singend und den Reigen tanzend festzuhalten:

„Alle meine Quellen sind in dir!“
Psalm 87,7

Die Beschäftigung mit dem Wort Gottes ist die Quelle, aus der wir schöpfen dürfen. So können wir den Herrn mehr betrachten und immer besser kennenlernen. Einen Beitrag dazu möchten auch die Artikel im vorliegenden „Bleibt in mir“-Heft leisten. Den Segen des Herrn beim Lesen wünscht

Stefan Busch

Aktuelle Artikel

Wie kann man den Willen Gottes erkennen?

Brisant und akut wird diese Frage immer dann, wenn eine große Entscheidung ansteht, sei es der Wohnort, der Beruf oder der Partner. Oft scheint es leider so zu sein, dass man die alltäglichen Dinge immer selbst entscheidet, während in den großen Fragen Gott etwas zeigen muss. Wer aber in den kleinen Dingen des Alltags nicht geübt ist, Gottes Willen zu erkennen, der wird es dann bei der Partnerwahl sicher schwer haben. Vielmehr sollte das Leben eines Christen ständig vom Herrn geleitet sein: „Denn so viele durch den Geist Got­tes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes“ (Röm 8,14). Es ist also eine Normalität im Leben eines Christen – ein Kennzeichen seiner Gottessohnschaft –, vom Geist geleitet zu werden. Nicht nur dann, wenn es auf etwas Wichtiges ankommt, sondern in jeder Phase des Lebens. Keine Mystik oder besonders geistliche Erlebnisse, sondern eine nüchterne Realität im Alltag. Kein „Modus“ mit An-/Ausschalter, sondern eine Natürlichkeit des neuen Lebens. Das bedeutet nicht, dass man vor jedem Einkauf beim Bäcker oder vor dem morgendlichen Gang an den Kleiderschrank lange beten muss, damit der Herr einem jetzt bitte seinen Willen kundtut.
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Wenn die Tage schwer werden – seine Gnade genügt

Der bekannte Ausspruch: „Jeder will alt werden, aber niemand will alt sein“, zeigt, dass viele Menschen ein negatives Bild vom Alter haben. Sie verknüpfen diese Phase vor allem mit Krankheit, Vergesslichkeit und Schmerzen. Für den Glaubenden sollte das Alter auch eine Zeit reifer Erfahrung, innerer Gelassenheit und gewachsener Lebensweisheit sein.
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Anbetung ist die höchste Form von Gottesdienst – das Wertvollste von allem, was wir vor Gott ausdrücken können. Wenn es um Anbetung geht, sind wir als Priester im Heiligtum tätig, also in der direkten Gegenwart Gottes, um dort mit Ihm Gemeinschaft zu haben. Der Vater sucht solche als seine Anbeter, wahrhaftige Anbeter, die Ihn in Geist und Wahrheit anbeten (s. Joh 4,23). Sind wir solche, die sich hierzu finden lassen?
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In 1. Mose 18 und 19 finden wir zwei Gläubige, zwei Besuche und zwei total verschiedene Resultate. Die Besuche zeigen für uns heute, wie unterschiedlich wir als Gläubige in der Welt leben können. Vierzehn Fragen geben uns wichtige Impulse für unser Leben.
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Zwei „aber“ im Leben Josephs

Im Leben Josephs in Ägypten gibt es zu Beginn (s. 1. Mo 39,1-18) und am Ende (s. 1. Mo 50,15-21) zwei wichtige Aussagen, die charakteristisch sind für seine Treue zu Gott und sein Vertrauen auf Ihn. Kaum ist Joseph von seinen Brüdern an die Midianiter verkauft, wird er als Sklave in Ägypten an den wohlhabenden Hofbeamten des Pharaos, Potiphar, weiterverkauft. Dort gelingt ihm alles, weil der Herr mit ihm ist, so dass Potiphar Joseph über sein gan­zes Haus bestellt. Somit ist Joseph schon als junger Mann der oberste Die­ner im Haus dieses bedeutenden Ägypters.
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Fragen des Herrn Jesus (Teil 3)

Auf seinem Weg über diese Erde bediente sich der Herr Jesus in Gesprächen häufig einer Frage – und verfolgte damit verschiedene Absichten. Wenn der Herr Jesus Fragen stellte, geschah das nie, weil Er etwas nicht wusste. Die Gedanken jedes Menschen sind „bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben“ (Heb 4,13). Er hatte es nicht nötig, Fragen zu stellen – umso bemerkenswerter ist es, dass Er es dennoch tat. Diese Tatsache macht es wertvoll, einmal darüber nachzudenken, welche Absichten jeweils hinter seinen Fragen standen – und welche Belehrungen wir daraus ziehen können.
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