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Zeitschrift für die christliche Familie

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Wie Gott uns vorbereitet

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Wenn Gott uns Kinder schenkt, dann vertraut Er uns Aufgaben an, die vielleicht neu für uns sind. Aber Gott lässt uns nicht einfach unvorbereitet „losmarschieren“. Er will uns auf diesen besonderen Dienst vorbereiten. Wie das aussehen kann, können wir bei Josua sehen, der das Volk Israel ins Land Kanaan führen sollte. Schon als er in der Wüste Moses Diener war, bereitete Gott ihn durch einige Erfahrungen auf seine große Aufgabe vor.

1. Kampf und Fürbitte

Und Mose sprach zu Josua: Erwähle uns Männer und zieh aus, kämpfe gegen Amalek“ (2. Mo 17,9). Das kriegerische Volk Amalek hatte die Schwachen und Nachzügler des Volkes angegriffen (s. 5. Mo 25,18). Um weiteren Schaden abzuwenden, war Kampf erforderlich. Tapfer nahm Josua auf den Befehl Moses das Schwert in die Hand. Doch das allein genügte nicht. Mose musste mit erhobenen Händen oben auf dem Berg stehen, um Fürbitte zu tun. Beides zusammen führte zum Sieg über Amalek. In Amalek, dem ersten Feind, dem das Volk Israel in der Wüste begegnete, finden wir einen Hinweis auf den Teufel, der uns offen angreift (s. 1. Pet 5,8) und die alte Natur in uns als „Bündnispartner“ nutzen will, um uns zur Sünde zu verleiten. Wenn er das tut, dürfen wir keine Kompromisse eingehen, sondern müssen kämpfen. Oft fehlt uns dafür der Mut, aber wir sollen dem Teufel widerstehen, dann wird er von uns fliehen (s. Jak 4,7). Käme es dabei allein auf unsere eigene Kraft und Fähigkeit an, könnten wir den Kampf nicht gewinnen. Wir brauchen die Fürbitte des erhöhten Herrn, den Mose, der oben auf dem Berg die Hände erhebt, vorschattet. Wenn wir unsere Kinder nach christlichen Maßstäben erziehen wollen, werden wir auch als Eltern erleben, wie der Teufel uns offen entgegentritt, zum Beispiel durch ungläubige Lehrer oder Eltern von Mitschülern. Wenn unsere alte Natur dann die Oberhand gewinnt, werden wir nicht standhaft bleiben und eine Niederlage erleben. Deshalb wollen wir den Herrn um Hilfe bitten, standhaft zu bleiben und dem Fleisch keinen Raum zu geben.

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