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Zeitschrift für die christliche Familie

Dies ist ein Test

Eine gesunde Herzenshaltung – keine Frage des Alters!

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Gib mir, mein Sohn, dein Herz!
Spr 23,26
Diese Aufforderung an dich und mich trifft mitten ins Herz, oder? Ich weiß nicht, wie alt du bist, ob 16, 26 oder 36 Jahre, vielleicht bist du auch schon im fortgeschrittenen Lebensalter angelangt. Jedenfalls ist eine gesunde Herzenshaltung in jeder Lebensphase entscheidend für unser geistliches und damit generelles Leben als Christen. In diesem Heft wird deutlich, dass die wesentlichen Weichen für Entscheidungen im Herzen gestellt wer­den. Wir wollen vier Männer aus ganz unterschiedlichen Altersklassen zu uns sprechen lassen, die gute Herzensentschlüsse gefasst hatten.

Daniel – ein junger, entschiedener Mann

Da ist zuerst Daniel, über den in Da­niel 1,8 gesagt wird: „Und Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der Tafelkost des Königs und mit dem Wein, den er trank, zu verunreinigen.“ Daniel ist mit sei­nen Freunden ein starkes Vorbild für junge Christen, Gott auch in frem­der, einsamer Umgebung entschie­den nachzufolgen. Sie werden als Jünglinge bezeichnet (s. Dan 1,3.6) und waren vermutlich etwa 16 bis 20 Jahre alt. In diesem Alter beginnt man, selbst Verantwortung zu übernehmen und eigene Überzeugungen zu entwickeln. Bist du, der du die­se Zeilen liest, entweder selbst in diesem Alter oder begleitest in deiner Familie oder in der Jugendarbeit junge Menschen dieser Altersklasse? Dann lass dich neu von Daniel ansprechen. Er zeichnete sich durch folgende Eigenschaften aus:
    • Er traf frühzeitig eine persönliche Herzensentscheidung.
    • Er hatte das Unterscheidungsver­mö­gen zwischen rein und unrein.
    • Er wusste, wie wichtig die aktive Trennung von weltlichen, unreinen Einflüssen war.
    • Er hatte den Mut, seine Entschei­dung in die Tat umzusetzen und öffentlich dazu zu stehen.
    • Er war kein Einzelgänger, sondern pflegte gute Freundschaften, auch auf geistlicher Ebene, z. B. im Gebet (s. Dan 2,17.18).
    • Er war ein ermutigendes Vorbild für seine Freunde, die es ihm gleichtaten.
Und Gott bekannte sich eindeutig zu seiner Herzensentscheidung und sei­nem Verhalten. Ihr äußeres Erschei­nungsbild und auch ihr Inneres (Kenntnis, Einsicht, Verständnis in Bezug auf göttliche Dinge) entwickelte sich deutlich besser als bei allen anderen Jünglingen. Ein Leben in Gottesfurcht ist nicht unbedingt einfach, aber es ist immer mit reichem Segen verbunden.

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